Scatec und Aboitiz Power: Endgültige Entscheidung für Batteriespeicher-Projekt auf den Philippinen
Oslo - Die SN Aboitiz Power Group (SNAP) ist ein Joint Venture zwischen dem norwegischen Ökostromerzeuger Scatec und der philippinischen Aboitiz Power. Das Gemeinschaftsunternehmen hat die finale Investitionsentscheidung für das 20-MW-Batteriespeichersystem (BESS) im Magat-Wasserkraftwerk in Ramon, Isabela, auf den Philippinen getroffen.
Das Projekt, das nun die letzten Vorbereitungen für den Baubeginn im Jahr 2022 und den geplanten kommerziellen Betrieb im Jahr 2024 trifft, ist das erste Projekt zwischen Aboitiz Power, dem führenden philippinischen Anbieter erneuerbarer Energien und der norwegischen Scatec, nachdem diese im Jahr 2020 das auf Wasserkraft spezialisierte norwegische Unternehmen SN Power übernommen hatten.
SNAP unterzeichnete am 25. März 2022 den EPC-Vertrag (Engineering, Procurement and Construction) mit Hitachi Energy für die Entwicklung des Magat BESS-Projekts. Die Bank of the Philippine Islands und die China Banking Corporation werden die Finanzierung übernehmen. Die Anlage, die auf 24 MW erweitert werden kann, wird in der Lage sein, Energie zu Zeiten des Spitzenbedarfs in das Netz einzuspeisen und soll in erster Linie für Hilfsdienste eingesetzt werden.
Die philippinische Regierung hat einen Fahrplan für erneuerbare Energien ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die neu installierte Kapazität an erneuerbaren Energien bis 2040 auf mindestens 20 Gigawatt (20.000 MW) zu erhöhen. Das ehemalige und mittlerweile von Scatec übernommene norwegische Unternehmen SN Power trat 2005 in den philippinischen Markt ein. Heute ist das Joint Venture SNAP das größte private Wasserkraftunternehmen des Landes mit 642 MW in Betrieb und einer durchschnittlichen Produktion von 810 GWh.
Die im globalen Aktienindex RENIXX World (Renewable Energy Industrial Index) gelistete Scatec Aktie notiert aktuell bei 14,45 Euro. Nach einer beispiellosen Rallye kletterte die Scatec-Aktie zwischen Februar 2020 (unter 10 Euro) bis in der Spitze auf knapp 40 Euro (Anfang Januar 2021) an. Anschließend ging es bis zum Februar 2022 wieder auf rd. 11,50 Euro zurück. Seitdem erholt sich die Aktie etwas von diesem und pendelt aktuell um die 15 Euro-Marke.
© IWR, 2026
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