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Windparks

Offshore-Windenergie Pionierland Dänemark

Den Ursprung und Kern der internationalen Offshore-Windenergie Entwicklung bildet Europa, vor allem das Pionierland Dänemark. Bereits 1991 wurde im flachen Gewässer der Ostsee in einer Tiefe von 3 bis 4 m mit einer Küstenentfernung von etwa 3 km der Offshore-Windpark Vindeby mit 11 Windenergieanlagen a 450 kW in Betrieb genommen. 2001 und 2002 erfolgte mit den dänischen Windparks Middelgrunden und Horns Rev 1 der Einstieg in die kommerzielle Nutzung der Offshore-Windenergie. In den Folgejahren hat der Offshore-Ausbau in Dänemark dann sukzessive an Dynamik gewonnen. Ende 2017 waren in Dänemark über 500 Offshore-WEA mit einer Gesamtleistung von knapp 1.300 MW in Betrieb.


Großbritannien mit rasantem Wachstum

Auf Dänemark folgte das britische Königreich mit den ersten Offshore-Windparks in der britischen Nordsee ab den Jahren 2003/2004. Seitdem hat sich der Offshore-Ausbau in Großbritannien rasant entwickelt. Bis zum Ende des Jahres 2017 ist die kumulierte Offshore-Gesamtleistung auf über 6.800 MW angestiegen.


Deutschland startet später

Deutschland ist erst relativ spät in den Ausbau der Offshore-Windenergie eingestiegen. Mit dem Testfeld alpha ventus ist der erste Offshore-Windpark Deutschlands mit 12 WEA und einer Gesamtkapazität von 60 MW erst im Jahr 2010 in Betrieb gegangen. In jüngster Zeit hat der nationale Offshore-Ausbau aber an Tempo gewonnen, so dass Deutschland mittlerweile auf dem zweiten Platz hinter UK liegt. Ende 2017 waren nach vorläufigen Angaben Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von über 5.300 MW in Deutschland am Netz.

 

Offshore gesamt Europa

 

 Offshore Windenergie - Stand und Marktentwicklung nach Regionen

- Globaler Stand der Offshore Windenergie (Karte)
- Offshore Windenergie in Europa und Ausbauziele der Länder
- Stand der Offshore Windenergie in Deutschland

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