Deutschlands größter Offshore-Windpark auf Kurs: Vattenfalls Offshore Windpark Nordlicht I erreicht wichtigen Meilenstein früher als geplant
Stockholm - Der Offshore-Windpark Nordlicht I hat einen entscheidenden Fortschritt erzielt. Die ersten Monopiles und Transition Pieces wurden noch vor dem geplanten Beginn der Offshore-Bauarbeiten erfolgreich fertiggestellt, teilte Vattenfall mit. Die Bauteile stammen von den Herstellern EEW und CS Wind und unterstreichen die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten.
Die Monopiles sind jeweils bis zu 80,5 Meter hoch – etwa so hoch wie ein 20-stöckiges Gebäude – und wiegen bis zu 1.290 Tonnen. Die Transition Pieces, die Fundament und Turm verbinden, erreichen 23,7 Meter Höhe bei rund 362 Tonnen Gewicht. Insgesamt werden für Nordlicht I 68 Monopiles und Transition Pieces installiert.
Jonas van Mansfeld, Acting Head of BU Offshore, betont die Bedeutung des Projekts für die Energiewende: „Nordlicht ist nicht einfach ein weiteres Offshore-Windprojekt - es ist ein zentraler Baustein des zukünftigen europäischen Energiesystems. Mit der Bereitstellung von über 1,6 GW fossilfreier Leistung stärkt Nordlicht Europas Wettbewerbsfähigkeit, reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und ermöglicht es der Industrie, in großem Maßstab zu dekarbonisieren.“
Mit der Fertigstellung in weniger als drei Jahren wird Nordlicht I Deutschlands größter Offshore-Windpark sein. Zusammen mit Nordlicht II, das bereits genehmigt ist, wird der Nordlicht-Cluster über 1,6 GW installieren und jährlich rund 6 Mrd. kWh Strom erzeugen, ein zentraler Beitrag zur Versorgungssicherheit und den Klimazielen Europas.
© IWR, 2026
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