Offshore Windparks: Ørsted und Dillinger Hütte kooperieren bei emissionsärmerem Stahl
Kopenhagen - Der Energiekonzern und Offshore-Spezialist Ørsted kann zukünftig als erstes Energieunternehmen emissionsärmeren Stahl von Dillinger in Offshore-Windparks einsetzen. Die Absichtserklärung der beiden Unternehmen zielt auch darauf ab, Investitionen in eine neue, emissionsärmere Stahlproduktion zu unterstützen, teilte Ørsted mit.
Der Stahl wird für sogenannte Monopile-Fundamenten eingesetzt, wie sie hauptsächlich in Offshore Windparks eingesetzt werden. Ørsted plant, ab 2027/28 emissionsärmeren Stahl aus dem Dillinger Werk in Dillingen, Saarland, zu beziehen.
Im Rahmen einer bereits 2022 abgeschlossenen großvolumigen Liefervereinbarung wird Ørsted bereits ab 2024 erhebliche Mengen an konventionell hergestelltem Stahl von Dillinger beziehen. Damit erhält das Unternehmen in großem Umfang Zugang zu dem wichtigsten Rohstoff für Offshore-Wind und bietet gleichzeitig die notwendige Unterstützung für Dillinger, um Investitionen in eine neue emissionsärmere Stahlproduktion voranzutreiben.
Unter Berücksichtigung der derzeitigen technologischen Entwicklungen wird erwartet, dass die Verringerung der produktionsbedingten CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Grobblechherstellung etwa 55-60 Prozent beträgt, so Ørsted. Durch die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterstützt Ørsted die Bemühungen von Dillinger, die Dekarbonisierung der Stahlproduktion voranzutreiben.
© IWR, 2026
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13.03.2024





