Offshore-Windpark Baltic Eagle: Van Oord erhält Auftrag für Fundamente und Park-Verkabelung
Berlin - Iberdrola und Van Oord haben einen Vertrag über den Transport und die Installation der Fundamente sowie die Lieferung und Installation der parkinternen Verkabelung für den Offshore Windpark Baltic Eagle unterzeichnet.
Für die Installation der 50 Fundamente setzt Van Oord sein 8.000-Tonnen-Kranschiff Svanen ein. Bislang hat das Schiff mehr als 700 Fundamente in ganz Europa sowie die überwiegende Mehrheit der Monopiles in der Ostsee installiert. Die Offshore Arbeiten für die Windturbinenstandorte im Projekt Baltic Eagle werden 2023 beginnen. Van Oords Kabelverlegungsschiff Nexus und der Jet-Trencher Dig-It werden für die Installation der Kabel zwischen den Arrays eingesetzt. Aufgrund der anspruchsvollen weichen Bodenbedingungen in der Ostsee wird der Jet-Trencher angepasst, um eine ordnungsgemäße Ausführung der Kabelverlegung zu gewährleisten.
"In Deutschland erreichen wir durch den Ausbau des Baltic Hub (Windpark Wikinger und Windpark Baltic Eagle) in der Ostsee bis Ende 2024 eine installierte Leistung von 826 MW. Dass wir erneut die Expertise von Van Oord nutzen dürfen, macht uns zuversichtlich, Baltic Eagle wie geplant realisieren zu können“, so Iris Stempfle, Geschäftsführerin für Iberdrola in Deutschland, über die Zusammenarbeit mit Van Oord.
Der Standort von Baltic Eagle liegt etwa 75 km vor der Küste und wird über zwei neue Hochspannungskabel an das Umspannwerk Lubmin angeschlossen. Zusammen mit Wikinger entsteht das bis dato größte Offshore-Windcluster in der Ostsee mit einer Gesamtleistung von 826 MW und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro. Die Ostsee entwickelt sich damit zu einem Knotenpunkt für Offshore-und Onshore-Dienstleistungen für die Projekte von Iberdrola in Deutschland und den baltischen Küstenländern. Neben Deutschland setzen auch die europäischen Nachbarländer, wie zum Beispiel Polen, Schweden und Estland auf den Ausbau der Offshore Windenergie. Die Iberdrola Renovables Deutschland GmbH plant, ihre installierte Leistung in Deutschland, einem der Schlüsselmärkte des Unternehmens, bis Ende 2026 auf mehr als 1,1 GW zu erhöhen.
© IWR, 2026
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