Kooperation: Deutsche Windguard und Ørsted bieten Offshore-Trainings an zwei Standorten an
Elsfleth / Norden - In der Offshore-Windenergie-Branche, die aufgrund der kurzen Wetterfenster flexibel und kurzfristig planen muss, haben kurze Wege und ein effizienter Einsatz von Personalressourcen eine hohe Bedeutung.
Die Deutsche WindGuard Offshore GmbH und der Entwickler und Betreiber von Offshore-Windparks Ørsted haben die Ausbildungs- und Trainingsaktivitäten in ihrem gemeinsamen Sicherheitstrainingszentrum in Norden/Norddeich gestartet. Durch die Kooperation wollen die beiden Offshore-Windenergie-Spezialisten Synergieeffekte nutzen, die sich auf beiden Seiten ergeben, um flexibel und kurzfristig auf Wetterfenster und Kundenanforderungen reagieren zu können.
Für die Deutsche WindGuard Offshore GmbH ist es neben dem Standort Elsfleth in der Wesermarsch das zweite Trainingszentrum. Nach der Corona-bedingten Zwangspause sei er besonders glücklich, jetzt mit doppelter Kraft an zwei Standorten Personal für die Windenergie ausbilden zu können, so Alexander Treichel, Head of Safety Training bei Deutsche WindGuard. „Viele Zertifikate sind in den letzten Monaten ausgelaufen und konnten nicht erneuert werden. Bei Technikern mit lange zurückliegenden Safety-Trainings schleichen sich eher sicherheitsrelevante Fehler ein, die im Zweifelsfall schwere Konsequenzen nach sich ziehen können. Deshalb müssen die Trainings regelmäßig wiederholt werden“, so Treichel weiter.
„Die Möglichkeit, unsere Teams jetzt auch in Norden ausbilden zu können, hat für uns den Vorteil, nun in unmittelbarer Nähe zu unserem Standort in Norddeich Kurse durchzuführen. Der ehemalige Schlauchturm bietet optimale Trainingsmöglichkeiten und mit der Deutschen WindGuard haben wir einen idealen Partner gefunden“, so Malte Hippe, Geschäftsführer und Leiter der Betriebsführung von Ørsted in Deutschland.
© IWR, 2026
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