Vestas-Aktie steigt um 6,6 Prozent: Vestas schließt Jahr 2025 mit überraschend hohen Auftragseingängen
Aarhus – Der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas hat zum Jahresende 2025 einen fulminanten Schlussspurt beim Auftragseingang hingelegt. Allein im Dezember gingen Bestellungen über rund 5.000 Megawatt (5 Gigawatt) ein. Die US-Bank JP Morgan bestätigte ihre Einstufung für Vestas mit „Overweight“ und einem Kursziel von 200 dänischen Kronen.
Im vierten Quartal 2025 hat Vestas bislang Aufträge über insgesamt 5.476 Megawatt Windkraftleistung im Onshore- und Offshore-Bereich bekannt gegeben. Zudem wird mit weiteren kleineren Bestellungen gerechnet, die das Auftragsvolumen weiter erhöhen dürften. Im Onshore-Segment erhielt das Unternehmen Aufträge aus zahlreichen Ländern, darunter den USA und Kanada, Australien, Spanien, Brasilien, Italien, Finnland und Deutschland.
Im Offshore-Bereich konnte Vestas seinen ersten Auftrag in Südkorea vermelden. Für das 390-Megawatt-Offshore-Windprojekt Shinan-Ui in der Provinz Jeollanam werden 26 Turbinen der 15-Megawatt-Klasse geliefert. Das Projekt wird von Shinan-Ui Offshore Wind entwickelt, einem Konsortium aus Hanwha Ocean, SK Eternix, Komipo (Korea Midland Power Co., Ltd.), Future Energy Fund sowie Hyundai Engineering & Construction. Darüber hinaus erhielt Vestas einen weiteren, nicht namentlich genannten Offshore-Auftrag über 660 Megawatt Windkraftleistung.
Die im globalen Aktienindex RENIXX notierte Vestas-Aktie legt zum Jahresauftakt 2026 um rund 6,6 Prozent auf knapp 24 Euro zu.
© IWR, 2026
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