Jahresbilanz: Verfügbarkeiten im Offshore-Windpark Nordergründe höher als vertraglich vereinbart
Bremen - Nach Insolvenz des Turbinenherstellers Senvion im April 2020 hatte die Deutsche Windtechnik den Maschinenservice für die 18 Windenergieanlagen (WEA) vom Typ Senvion 6.2M 126 im Offshore-Windpark Nordergründe zunächst übergangsweise übernommen. Im September 2020 konnte sich das Unternehmen dann im Ausschreibungsverfahren durchsetzen.
Ein Jahr nach Übernahme des kompletten Service für den Offshore Windpark Nordergründe zieht die Deutsche Windtechnik eine mehr als zufriedenstellende Bilanz. Mit einer Verfügbarkeit von 98,8 Prozent im Jahresdurchschnitt liegt der Wert für Nordergründe über dem vertraglich garantierten Wert. Der auf sechs Jahre angelegte Full-Service-Vertrag beinhaltet die komplette Instandhaltung inklusive einer garantierten Verfügbarkeit. Neben der Vollwartung der WEA einschließlich ihrer Großkomponenten ist die Deutsche Windtechnik auch für das Troubleshooting, die Fernentstörung, das Ersatzteilmanagement, die Logistik und alles rund um die „Balance of Plants“, wie Wartung der Transition Pieces und der Fundamente über und unter Wasser, verantwortlich.
Die Deutsche Windtechnik hat den Full-Service-Auftrag von den Investoren und Betreibern des Offshore-Windparks Nordergründe erhalten, zu denen der Windparkplaner, -projektierer und -betreiber Wpd sowie die John Laing Group PLC und die Gothaer Versicherungsgruppe gehören. „Die Betreuung aus einer Hand in Bezug auf Betriebsführung sowie Wartung und Instandhaltung des gesamten Windparks hat sich bereits bewährt. Wir sehen hier ein zukunftsweisendes Konzept, auch in Hinblick auf die Betriebsphase nach Beendigung des fixen Einspeisetarifs“, zieht der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Eckhard Stürtz eine positive Bilanz.
Matthias Brandt, Vorstand Deutsche Windtechnik, betont die Erfahrung der Techniker der Deutschen Windtechnik in den verschiedenen Offshore-Disziplinen. „Das ermöglicht uns, das Servicekonzept mit einem hohen Grad an Flexibilität auszustatten. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Stillstandzeiten der Anlagen und der Logistik“, so Brandt. Als erfahrener Spezialist für Senvion-Technologien könne die Deutsche Windtechnik zudem auf alle benötigten Onshore- und Offshore-Komponenten zurückgreifen können, auch auf Großkomponenten.
© IWR, 2026
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