EWE vergibt Offshore Windservice-Auftrag: Deutsche Windtechnik gewinnt Wartungsauftrag für Offshore-Windpark Riffgat zurück
Bremen - Die Deutsche Windtechnik übernimmt ab Januar 2027 erneut die Wartung und Instandhaltung des Offshore-Windparks Riffgat von EWE. Der zunächst auf zwei Jahre angelegte Vertrag umfasst alle 30 Siemens-Windenergieanlagen des Typs SWT-3.6-120 mit einer Gesamtleistung von 108 MW und enthält drei einjährige Verlängerungsoptionen.
Für die Deutsche Windtechnik bedeutet der Auftrag die Rückkehr in einen Windpark, den der unabhängige Servicedienstleister bereits von 2019 bis Ende 2021 betreut hatte. Damals war das Unternehmen nach eigenen Angaben der weltweit erste unabhängige Servicedienstleister, der Siemens-Anlagen des Typs SWT-3.6 offshore wartete.
Der neue Vertrag umfasst neben der Jahreswartung unter anderem Prüfungen der Kran- und Befahranlagen sowie die Identifikation von Optimierungspotenzialen. Optional kann EWE weitere Leistungen wie Fernentstörung, Reparaturen sowie Lager- und Ersatzteilmanagement abrufen. Die Offshore-Einsätze werden von Borkum aus koordiniert.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Riffgat zurückgewonnen haben und uns im Wettbewerb durchsetzen konnten. Das Projekt ist ein weiterer Baustein, der die positive Auftragslage unseres Unternehmens absichert und unsere starke Stellung bezüglich Siemens-Technologie manifestiert“, sagt Achim Berge Olsen, CEO der Offshore-Sparte der Deutschen Windtechnik.
Riffgat wurde 2013 von EWE errichtet und war der erste kommerziell betriebene Offshore-Windpark in der deutschen Nordsee.
© IWR, 2026
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