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Vattenfall plant Offshore Windparks mit 949 MW Leistung

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Stockholm - Der Energieversorger Vattenfall baut sein Engagement im Bereich der Offshore Windenergie weiter aus. Die Investitionsentscheidung für den 600 MW-Windpark Kriegers Flak ist nun gefallen. Zwei weitere Offshore-Windparks befinden sich derweil in der Warteschleife.

Vattenfall steigert seine Offshore-Energieerzeugung mit dem geplanten Bau der Offshore Windparks Kriegers Flak und Vesterhav Syd & Nord auf einen Schlag um 25 Prozent. Der Gesamtwert der beiden Projekte beläuft sich auf 1,7 Milliarden Euro, teilte Vattenfall mit.

Finale Investitionsentscheidung für Kriegers Flak gefallen

Die finale Investitionsentscheidung für den Offshore-Windpark Kriegers Flak in Dänemark hat der Energieversorger Vattenfall nun getroffen. Der geplante Offshore Windpark wird in der dänischen Ostsee gebaut und soll Ende 2021 den vollen Betrieb aufnehmen. Kriegers Flak wird über 72 Turbinen mit jeweils 8,4 Megawatt Leistung und einer Gesamtleistung von 604,8 Megawatt verfügen. „Die Investition in Kriegers Flak wird die Offshore-Kapazitäten von Vattenfall erheblich steigern und stellt einen Eckpfeiler für unser Ziel dar, ein Leben ohne fossile Brennstoffe innerhalb einer Generation zu ermöglichen“, sagt Magnus Hall, CEO von Vattenfall. „Darüber hinaus ist dies ein großer Schritt für die Energiewende in Dänemark. Wir freuen uns darüber, diesen Meilenstein erreicht zu haben.“

Offshore Windparks Vesterhav Syd & Nord in der Warteschleife

Vesterhav Syd & Nord sind zwei Windparks in der Nordsee vor der dänischen Westküste, der vollständige Betrieb ist für Ende 2020 geplant. In den beiden Offshore Windparks sollen 41 Turbinen mit jeweils 8,4 Megawatt Leistung errichtet werden, die Gesamtleistung beträgt 344,4 Megawatt. Bevor jedoch weitere Entscheidungen zu den Offshore-Windparks Vesterhav Syd & Nord getroffen werden können, muss das Ergebnis des Einspruchsverfahrens bei der dänischen Beschwerdekammer für Energiefragen abgewartet werden. „Die Offshore-Windparks Vesterhav Syd & Nord haben großes Potenzial und wir sind davon überzeugt, dass die Windparks dem Rahmen, den uns der dänische Staat vorgegeben hat, vollständig entsprechen“, sagt Gunnar Groebler, Senior Vice President und Head of Business Area Wind. „Dennoch erscheint es uns vernünftig, das Ergebnis der Einsprüche gegen Vesterhav Syd abzuwarten, bevor wir weitere Schritte unternehmen.“


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03.01.2019

 




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