Vestas-Aktie steigt um 8 Prozent: Vestas überrascht mit Umsatz und Gewinnsteigerung 2024 – Dividende und Aktienrückkauf
Aarhus – Der Windkraftanlagen-Hersteller Vestas hat das Geschäftsjahr 2024 mit einer kräftigen Umsatz- und Gewinnsteigerung abgeschlossen. Vestas plant die Ausschüttung einer Dividende von 0,55 DKK sowie ein Aktienrückkaufprogramm über 100 Mio. Euro. Die Vestas-Aktie klettert im heutigen späten Handel um über 8 Prozent auf rd. 14,80 Euro. Angesichts einer Rekordauftragslage (Power Solutions und Service) in Höhe von 68,4 Mrd. Euro sieht sich Vestas auch für das Jahr 2025 gut gerüstet.
Überraschend positiv lief für Vestas das vierte Quartal 2024. Der bereinigte Gewinn (EBIT-Basis) erreichte in Q4 2024 insgesamt 759 Mio. Euro (Q4 2023: 191 Mio. Euro), die Markterwartungen lagen bei 672 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge für den Bereich Power Solutions sprang in Q4 auf 12,4 Prozent (Q4 2023: 4,0%).
Im gesamten Geschäftsjahr 2024 hat Vestas die Jahresprognose erreicht und die Erlöse um 12 Prozent auf 17,3 Mrd. Euro steigern können, das liegt im oberen Bereich der geplanten Bandbreite von 16,5 -17,5 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge stieg auf 4,3 Prozent (2023: 1,5 %), der Ausblick 2024 sah eine Bandbreite von 4 - 5 Prozent vor. Der Auftragseingang 2024 erreichte rekordverdächtige 17 GW (17.000 MW) Windkraftleistung im Wert von 19 Mrd. Euro.
Henrik Andersen, Präsident und CEO der Gruppe: „Das Jahr verlief nicht wie erwartet, aber mit einem rekordverdächtigen Auftragseingang, einem so hohen Auftragsbestand wie nie zuvor und einem außergewöhnlichen Turnaround bei Power Solutions verlässt Vestas das Jahr 2024 stärker als wir es begonnen haben.“
Der Vestas-Ausblick für 2025 ist optimistisch und sieht einen Umsatz zwischen 18 und 20 Mrd. Euro vor, bei einer EBIT-Marge vor Sondereinflüssen von 4 bis 7 Prozent. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich 2025 auf ca. 1,2 Mrd. Euro. Das bisherige Sorgenkind Service soll 2025 ein EBIT vor Sondereinflüssen in Höhe von 700 Mio. Euro erwirtschaften. Hier ist nach Vestas-Angaben die Überprüfung abgeschlossen und ein Sanierungsplan in Kraft.
© IWR, 2026
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