Britische Regierung auf Offshore-Windkurs 2030: Großbritannien genehmigt Mega-Offshore-Windprojekt Dogger Bank South von RWE
London – Die britische Regierung plant, den Ausbau der Offshore Windenergie bis 2030 massiv auszubauen und hat jetzt die Genehmigung für das Offshore-Windprojekt Dogger Bank South in der Nordsee erteilt. Wie das britische Ministerium für Energiesicherheit und Netto-Null (DESNZ) mitteilte, umfasst das Vorhaben die beiden Offshore-Windparks Dogger Bank South West und Dogger Bank South East einschließlich der zugehörigen Offshore- und Onshore-Infrastruktur.
Entwickelt wird das Projekt von den RWE-Gesellschaften RWE Renewables UK Dogger Bank South (West) Ltd und RWE Renewables UK Dogger Bank South (East) Ltd. Bereits im Dezember 2023 hatte zudem Masdar eine Beteiligung in Höhe von 49 Prozent an dem Projekt übernommen. RWE hält 51 Prozent und führt die Entwicklung, den Bau sowie den späteren Betrieb im Auftrag der Projektpartner.
Der Genehmigungsantrag wurde im Juli 2024 von der zuständigen Planungsbehörde zur Prüfung angenommen. Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens sprach die zuständige Planungsbehörde im Oktober 2025 ihre Empfehlung aus, der nun gefolgt wurde.
Die beiden Offshore-Windparks sollen gemeinsam eine Leistung von bis zu 3 GW erreichen und zählen damit zu den größten geplanten Offshore-Windprojekten Europas.

Zum Gesamtprojekt gehören neben den Offshore-Windparks auch Offshore- und Onshore-Umspannwerke, Hochspannungskabel sowie die Netzanbindung an das britische Stromnetz.
Die Genehmigung erfolgt vor dem Hintergrund der britischen „Clean Power 2030“-Strategie, die einen Ausbau der Offshore-Windleistung in Großbritannien auf rund 43 bis 50 Gigawatt bis 2030 vorsieht.
© IWR, 2026
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