Vattenfall-Windpark Kriegers Flak: Forschende erproben nachhaltige Lebensmittelproduktion an Offshore-Windturbinen
Stockholm - In dem Gemeinschaftsprojekt "Win@Sea“ erforschen Universitäten, Unternehmen und Vattenfall die Herstellung von nachhaltigen Lebensmitteln an Offshore-Windkraftanlagen. Das Ziel ist es, Synergien zwischen fossilfreier Energieerzeugung und Umweltschutz zu nutzen.
Vattenfall hat für dieses Projekt Kriegers Flak, Skandinaviens größten Offshore-Windpark, zur Verfügung gestellt. Insbesondere ist geplant, Gemeine Miesmuscheln, Zuckertang, Ulva und Lappentang auf Anlagen an den Offshore-Windparks anzusiedeln bzw. zu züchten.
„Das dänische Kriegers Flak ist ein großer und moderner Offshore-Windpark, der seit 2021 in Betrieb ist und großes internationales Interesse weckt. Wir schlagen ein ganz neues Kapitel auf, denn Kriegers Flak schafft gemeinsam mit Win@Sea neue Wege der nachhaltigen Lebensmittelproduktion wie Algen und Miesmuscheln. Gleichzeitig leisten wir einen positiven Beitrag zur Biodiversität“, sagt Matthieu Povidis-Delefosse von Vattenfall.
Win@Sea wird von der Aarhus Universität geleitet und läuft von 2023 bis 2026. Neben Vattenfall nehmen auch die Technische Universität Dänemarks, die Universität Kopenhagen, das Kattegatcenter und die Kerteminde Seafarm am Projekt teil. Finanziert wird das Projekt teilweise vom Horizon Europe-Projekt: OLAMUR (Offshore Low-trophic Aquaculture in Multi-Use scenario Realisation).
Parallel dazu ist Vattenfall auch ein Partner im Horizon Europe-Projekt Seamark. Povidis-Delefosse sieht in Seamark eine ideale Ergänzung zum Win@Sea-Projekt, da Seamark auf die Wertschöpfungskette des Seetangs sowie auf die Produktentwicklung und -prüfung setzt, um das Potenzial der Produkte auf Algenbasis in der EU zu erweitern.
© IWR, 2026
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22.03.2023



