Umweltentscheidung: RWE kommt beim polnischen Offshore Windpark voran
Essen - Der Energiekonzern RWE ist der Realisierung ihres ersten Offshore-Windparks in Polen einen großen Schritt näher gekommen. Über die polnische Tochtergesellschaft Baltic Trade & Invest Sp. z o.o. erhielt das Unternehmen einen positiven Bescheid des Regionaldirektors für Umweltschutz in Stettin.
Die Entscheidung legt die Umweltbedingungen für die Realisierung des Offshore-Wind-parks F.E.W. Baltic II fest, teilte RWE mit Dieser Windpark mit einer Leistung von 350 Megawatt (MW) soll in der polnischen Ostsee in der Nähe der Stadt Ustka errichtet werden. Es war die erste Umweltverträglichkeitsprüfung für ein polnisches Offshore-Windprojekt, die im Rahmen eines grenzüberschreitenden Verfahrens (ESPOO Convention) unter Beteiligung dänischer und schwedischer Interessengruppen durchgeführt wurde.
Die Untersuchung zur Prüfung der Umweltverträglichkeit für den Standort des Offshore-Windparks dauerte zwei Jahre. Beteiligt waren unter anderem die Universität Danzig, die polnische Marineakademie, das polnische Geologische Institut und das Institut für Ozeanologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie die Unternehmen 3Bird und Tringa.
Die Umweltgenehmigung ist ein wichtiger Meilenstein, vorbehaltlich der endgültigen Investitionsentscheidung könnten die ersten Arbeiten bereits 2024 beginnen.
RWE möchte für den Betrieb und die Wartung des F.E.W. Baltic II Offshore-Windparks den Hafen von Ustka nutzen. Dazu wurde bereits ein entsprechender Vorvertrag unterzeichnet.
© IWR, 2026
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