Studie: Erstanstrich bei Offshore-Windenergieanlagen reicht
Berlin - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat mitgeteilt, dass zukünftig auf die regelmäßige Erneuerung des vollflächigen gelben Farbanstrichs an den Substrukturen der Offshore-Windenergieanlagen verzichtet werden kann. Die Vorgaben zum Erstanstrich seien ausreichend, um die internationalen Empfehlungen und Normen umzusetzen, so die Behörde.
Die Stiftung Offshore-Windenergie hat gemeinsam mit Industriepartnern im vom BMWi geförderten Projekt „Umsetzungsinitiative von Kostensenkungspotenzialen in der Offshore-Windenergie (UKOW)“ die dadurch zu erwartenden Zusatzkosten untersucht, Risikoanalysen erstellt und international vergleichende Untersuchungen vorgenommen. Die zu erwartenden Kosten für die erforderlichen gelben Neuanstriche der bislang installierten Offshore-Windenergieanlagen in Deutschland wurden mit bis zu 400 Millionen Euro kalkuliert.
Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie: „Wir freuen uns, dass die zuständigen Behörden unseren Erkenntnissen und Empfehlungen gefolgt sind. Die praxisbezogene Neuregelung trägt auch zu weiteren Kostensenkungen im Bereich der Offshore-Windenergie bei.“
© IWR, 2026
Brüssel erlaubt deutsche Stromsubventionen: EU genehmigt staatliche Milliardenhilfe für Industriestrom in Deutschland
E-Ladestruktur in Deutschland intransparent und teuer: BNM fordert Reform der Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Leif Rehfeldt und Falko Feßer führen gemeinsam: Führungs-Duo stärkt Wachstum bei Deutsche WindGuard Systems
Bau von RWE-Offshore Windpark im Plan: RWE installiert Umspannwerke für Offshore-Windpark Nordseecluster A
Grüne Aktien steigen gegen den Börsentrend: Globaler Aktienindex RENIXX steigt auf Jahreshoch – 17 Prozent Jahresplus
Das könnte Sie auch noch interessieren
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
Energiejobs-Newsletter mit aktuellen Stellenangeboten
Aktuelle Jobs im Bereich Energiewirtschaft
31.08.2018





