Schwimmende Offshore-Windparks: Uni Rostock erhält Zuschlag für internationales Forschungsprojekt
Rostock - Der Lehrstuhl für Windenergietechnik (LWET) der Universität Rostock wirkt seit dem 01. November 2019 an dem neuen EU-Forschungsprojekt „Floating Wind Energy Network (FloaWER)“ zur weiteren Erforschung schwimmender Offshore-Anlagen mit.
Dr. Frank Adam vom LWET der Universität Rostock hat dieses neue EU-Forschungsprojekt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut ECN in Nantes (Frankreich) eingeworben, das die Leitung übernommen hat. Ziel des EU-Programmes ist die Unterstützung der besten Nachwuchswissenschaftler. „Als Lehrstuhl sind wir eine von zehn Wissenschaftseinrichtungen in diesem europäischen Forschungsprojekt, in dem mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro Doktoranden strukturiert ausgebildet werden“, so Adam.
Jeder der zehn Partner des Forschungsprojektes beschäftigt sich mit anderen Fragestellungen schwimmender Offshore-Windenergieanlagen. Dabei geht es u.a. um technische und wirtschaftliche Aspekte wie die Kostenminimierung. In Rostock wird der Fokus im Speziellen auf der Strukturoptimierung liegen, d.h. der Fragestellung, wie das System bei einer Lebensdauer von bis zu 25 Jahren bei möglichst geringen Kosten auszulegen ist.
Adam und seine Kollegen werden dazu u.a. mit einer Simulationssoftware berechnen, wie sich die Windenergieanlagen auf ihren schwimmenden Unterstrukturen unter den rauen Witterungsbedingungen auf See verhalten.
© IWR, 2026
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04.11.2019



