Neuer BNetzA-Präsident: Bundeskabinett bestätigt Klaus Müller als Nachfolger von Jochen Homann
Berlin - Das Bundeskabinett hat Klaus Müller als neuen Präsidenten der Bundesnetzagentur benannt. Damit hat die Bundesregierung dem Vorschlag des Beirats der Bundesnetzagentur (BNetzA) zugestimmt, der Müller im Januar für das Amt vorgeschlagen hatte.
In einem nächsten Schritt folgt dann die offizielle Ernennung durch den Bundespräsidenten. Klaus Müller wird Nachfolger von Jochen Homann, der Ende Februar in den Ruhestand tritt.
Müller (51) ist Diplom-Volkswirt, seit dem Jahr 2014 Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes und seit 2021 Präsident des Europäischen Verbraucherverbandes BEUC. Zuvor war Müller von 2006 bis 2014 Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, in den Jahren 2005 und 2006 Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages, von 2000 bis 2005 Mitglied der Landesregierung Schleswig-Holstein und von 1998 bis 2000 Mitglied des Deutschen Bundestags.
„Ich freue mich sehr, dass die Bundesregierung heute Klaus Müller als neuen Präsident der Bundesnetzagentur benannt hat. Die Bundesnetzagentur ist eine ganz wichtige Regulierungsbehörde für die Umsetzung der Energiewende, sei es beim Netzausbau oder bei der Netzregulierung. Klaus Müller ist als erfahrener Behördenleiter, Politiker und Verbraucherschützer auf diese wichtigen Aufgaben bestens vorbereitet“, begrüßt Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck die Wahl von Müller. Seinem Amtsvorgänger, Jochen Homann, der die Bundesnetzagentur 10 Jahre lang erfolgreich geführt habe, danke er herzlich für seine Arbeit und seinen Einsatz in den vergangenen Jahren, so Habeck weiter.
© IWR, 2026
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