EnBW erreicht Projektmeilenstein: EnBW schließt Bodenuntersuchungen für Offshore-Windpark Dreekant ab - 1.000 MW geplant
Hamburg/Karlsruhe - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat mit den Bodenuntersuchungen für den geplanten Offshore-Windpark Dreekant eine wichtige Phase erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten dienten der Erfassung der Bodenbeschaffenheit an den künftigen Standorten der Windkraftanlagen.
Dazu führte die Geoquip Marine Operations AG Drucksondierungen durch, um Tragfähigkeit und Zusammensetzung des Meeresbodens zu bestimmen. „Die gewonnenen Daten sind essenziell für die Planung der Fundamente. Wir freuen uns, dass trotz der weichen obersten Bodenschichten der Einsatz von Monopiles als Fundamente möglich ist“, erklärte Markus Lapke, Projektleiter für Dreekant bei EnBW.
Vor Beginn der Bohrungen wurden zusätzliche geophysikalische Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Kampfmittel vorhanden sind.
Der Windpark Dreekant soll 120 Kilometer nordwestlich von Helgoland im Jahr 2032 in Betrieb gehen. Mit einer geplanten Gesamtleistung von 1.000 MW (1 GW) kann er rechnerisch den Strombedarf von rund 1,35 Millionen Haushalten decken.
EnBW gehört mit rund 30.000 Mitarbeitenden zu den größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen versorgt etwa 5,5 Millionen Kunden. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung investiert EnBW schwerpunktmäßig in erneuerbare Energien sowie in Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff. Bis 2030 sollen rund 80 Prozent des Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien stammen, der Kohleausstieg ist bis Ende 2028 geplant.
© IWR, 2026
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