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Netzanschluss dezentraler Anlagen: FGW erweitert ZEREZ - API-Schnittstelle und neue Datenzugriffssteuerung im verpflichtenden Registerbetrieb

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Berlin - Die Nutzung des zentralen Registers für Einheiten- und Komponentenzertifikate (ZEREZ) ist seit dem 1. Februar 2025 verpflichtend im Netzanschlussprozess dezentraler Erzeugungsanlagen. Seit diesem Stichtag dürfen Anlagen und Einheiten ohne im Register hinterlegte gültige Zertifikate nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen werden.

Die Fördergesellschaft Windenergie und andere Dezentrale Energien (FGW e.V.) hat ZEREZ nun um eine digitale Schnittstelle (API) erweitert. Registrierte Nutzer können damit auf für sie freigegebene Daten automatisiert zugreifen und diese in bestehende Systeme integrieren. Laut FGW wird „der Zugriff auf die in der Datenbank hinterlegten Informationen deutlich flexibler und effizienter gestaltet“.

Für Unternehmensaccounts können zwei API-Schlüssel eingerichtet und von Administratoren verwaltet werden. Über diese erhalten berechtigte Anwender einen kontrollierten Zugriff auf die Datenbank. Damit wird insbesondere die Weiterverarbeitung der Daten - bspw. in internen Fachanwendungen oder Analysewerkzeugen - vereinfacht.

Zusätzlich wurde die Datenzugriffssteuerung erweitert. Hersteller erhalten damit mehr Möglichkeiten, nichtöffentliche Daten gezielt zu steuern, und ergänzen damit den bislang anfragebasierten Freigabeprozess um eine proaktive Steuerung. Mitarbeiter mit der Rolle „Datenzugriffsverwalter“ können Einheitenparameter und Dokumente beim Upload oder nachträglich für einzelne Nutzer oder Gruppen freigeben oder die Freigabe wieder entziehen. Die FGW stellt klar: Die Hoheit über sensible Daten verbleibt damit vollständig beim Hersteller, ohne dass zwingend ein mehrstufiger Anfrage- und Genehmigungsprozess erforderlich ist.

ZEREZ bündelt Zertifikate für Einheiten und Komponenten über alle Spannungsebenen hinweg und soll die digitale Kommunikation im Energiesektor vereinfachen. Mit der Einführung der API schafft das ZEREZ eine weitere Grundlage für digitale Integration, Automatisierung und effiziente Datennutzung und reagiert damit auf die steigenden Anforderungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer an moderne, vernetzte IT-Lösungen.

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17.04.2026