Neue Wege: RWE und norwegische Windspider kooperieren bei Windturbinen-Kransystem
Essen - Der Energieversorger RWE und die norwegische Windspider haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Norweger entwickeln ein neues modulares Selbstmontagekransystem, das den Windkraftturm wie ein Spinnennetz umgibt und sowohl an Land als auch auf See eingesetzt werden kann.
Nach Angaben von RWE könnte die Verfügbarkeit von Spezialkranen bei der Errichtung aber auch beim Austausch von Großkomponenten zu einem Engpass werden. Die Windspider-Lösung basiert darauf, den Turm der Windturbine als Teil des Krans zu nutzen. Ein Vorteil besteht darin, dass die Relativbewegung zwischen Kran und Turm unterbunden werden kann. Die effektive Tragfähigkeit wird mit mehr als 1.200 Tonnen angegeben.
„Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, mit RWE zusammenzuarbeiten. Dies wird der laufenden Entwicklung unserer Technologie mehr Dynamik verleihen“, sagte Kent Lynggaard Vinkel, CEO von WindSpider.
Die Lösung hat danach auch das Potenzial, die Wartung schwimmender Windkraftanlagen und den Austausch wichtiger Komponenten auf See zu ermöglichen. Das ist für RWE von Bedeutung, denn RWE will bis 2030 insgesamt 1 GW an schwimmenden Offshore-Turbinen (Floating Offshore Wind) im Betrieb oder im Bau haben.
© IWR, 2025
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