Netzausbau: Bundesnetzagentur verfolgt Thüringer Vorschlag zu SuedLink nicht weiter
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Bonn - Die Bundesnetzagentur kommt nach sorgfältiger Prüfung zu dem Ergebnis, dass der Alternativvorschlag des Freistaates Thüringen bei den weitergehenden Planungen für das Gleichstromvorhaben SuedLink nicht berücksichtigt wird. Der Vorschlag Thüringens sei fachlich fundiert, weise aber eine deutlich höhere Anzahl an Konfliktstellen auf als der Trassenkorridorvorschlag von TenneT und TransnetBW, teilte die Bundesnetzagentur mit.
Das Gleichstromvorhaben SuedLink setzt sich aus den beiden Gleichstromvorhaben von Wilster (Schleswig-Holstein) nach Grafenrheinfeld (Bayern) und von Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) nach Großgartach (Baden-Württemberg) zusammen und soll vorrangig als Erdkabel verwirklicht werden. Es soll den an Land und auf See erzeugten Windstrom aus dem Norden nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren. Die Inbetriebnahme ist ab dem Jahr 2025 geplant.
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