METCentre Ausschreibung: Norwegens Testzentrum für schwimmende Offshore Windenergie hat freien Liegeplatz
Oslo – Norwegen strebt eine führende Rolle auf dem Gebiet der schwimmenden Offshore Windtechnologie an. Dazu betreibt das norwegische Marin Energy Test Centre (METCentre) ein einzigartiges Testzentrum für schwimmende Offshore Windkraftanlagen.
Vor Weihnachten 2023 hat das METCentre die Entscheidung des norwegischen Energieministeriums erhalten, dass die neue Konzession endgültig genehmigt ist. Insgesamt sind fünf neue Offshore-Projekte geplant, zusätzlich zu den zwei Turbinen, die derzeit am Standort in Betrieb sind. Einige der Liegeplätze sind reserviert, nun ist noch Platz für ein weiteres Projekt.
Das METCentre hat daraufhin ein Ausschreibungsverfahren für den freien Liegeplatz angekündigt. Unternehmen oder Konsortien, die ihre schwimmende Offshore-Windtechnologie testen möchten, können ein Angebot für das Testzentrum außerhalb von Karmøy an der Westküste Norwegens einreichen. Voraussetzung ist jedoch die Erfüllung qualitativer Anforderungen, die die „Branche voranbringen kann“, so Arvid Nesse, CEO von METCentre.
Die an METCentre vergebenen Testkonzessionen umfassen Offshore-Turbinen mit bis zu 20 MW pro Anlage. Anfang Januar 2024 gab Aker Solutions bekannt, dass sie mit METCentre einen FEED-Vertrag zur Entwicklung des weltweit ersten Unterwasser-Stromverteilungssystems für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen unterzeichnet haben.
© IWR, 2026
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