Marktstart in Japan: GE Renewable und Toshiba wollen Offshore Windmarkt erobern
Tokio - GE Renewable Energy und Toshiba Energy Systems and Solutions Corporation haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Beide Unternehmen wollen kooperieren, um die Herstellung und Vermarktung der Offshore-Windkraftanlage Haliade-X von GE in Japan zu forcieren.
Basierend auf den langjährigen Beziehungen zwischen GE und Toshiba in Japan und darüber hinaus soll die strategische Vereinbarung bei den bevorstehenden Auktionen helfen, in Japan wettbewerbsfähiger zu werden. Finanzielle Bedingungen und konkrete Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.
GE Renewable Energy und Toshiba sind gut positioniert, um zum Erfolg der Offshore-Windenergienutzung in Japan beizutragen und davon zu profitieren. Während Toshiba lokale Fertigungskapazitäten und qualifizierte Arbeitsplätze einbringt, verfügt GE mit der Haliade-X über die derzeit leistungsstärkste in Betrieb befindliche Offshore-Windkraftanlage.
Im Kern wird GE die Haliade-X-Technologie bereitstellen, Teile und Komponenten für die Gondelmontage liefern und Toshiba bei der gemeinsamen Entwicklung einer lokalen Lieferkette sowie beim Abschluss der Montage der Gondeln unterstützen.
Die grüne Wachstumsstrategie der japanischen Regierung sieht die Klimaneutralität bis 2050 vor. Ein Schwerpunkt bildet die Offshore Windenergie, die bis 2030 auf 10 GW Offshore-Windkapazität mit Ausschreibungsvolumen von 1 GW pro Jahr ausgebaut werden soll. Bis 2040 sieht der Regierungsplan die Installation von Offshore Windkraftanlagen mit einer Leistung von 30 bis 45 GW vor, einschließlich schwimmender Offshore-Windkraftanlagen. Ein Ziel der japanischen Regierung und Teilvoraussetzung ist die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen inländischen Lieferkette.
© IWR, 2026
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17.05.2021



