IWES und IMWS gemeinsam: Fraunhofer Gesellschaft bündelt Windenergie und Wasserstoff
München - Das Kompetenzfeld Wasserstoff des Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) wird mit Jahresbeginn 2022 in das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) integriert.
In Leuna und Görlitz unterhält das Fraunhofer Windenergie-Institut IWES jetzt zusätzliche Standorte, die auf unterschiedliche Schwerpunkte der Wasserstoff-Wertschöpfungskette ausgerichtet sind. Das schafft auch eine einmalige Infrastruktur: Drei Testfelder für Elektrolyseure und ihre Komponenten, die sich derzeit teilweise im Betrieb, teilweise im Aufbau befinden, werden zukünftig aus einer Hand geführt.
Testen, Messen und Validieren von Komponenten und Phänomenen rund um die Windenergie-Erzeugung - das ist schon jetzt der Markenkern des Fraunhofer IWES. Dafür ist in den letzten zehn Jahren eine leistungsstarke Prüfinfrastruktur für rund 150 Mio. Euro auf- und ausgebaut worden. Im Zuge der Zusammenlegung des IMWS-Kompetenzfeldes mit den Wasserstoffaktivitäten des Fraunhofer IWES betreibt das Institut dann Elektrolyseur-Testfelder in Bremerhaven, Leuna und Görlitz.
Mit der Zusammenlegung werden Sysnergien erzielt: In Bremerhaven ist das Testzentrum direkt mit einer 8 MW-Windenergieanlage gekoppelt und nutzt ein virtuelles Netz zur Prüfung der elektrischen Eigenschaften von Elektrolyseuren, in Leuna ist ein direkter Anschluss an die chemische Industrie vorhanden und Kapazitäten für Power-to-X-Prozesse werden bereitgestellt und in Görlitz wird unter anderem die automatisierte Fertigung von Elektrolyseuren untersucht und optimiert, teilte das IWES mit.
© IWR, 2026
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13.01.2022




