Höhere Dividende: Eon schließt 2024 im Rahmen der Prognose ab und steigert Investitionstempo
Essen - Der Energiekonzern Eon hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt und die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025 am oberen Ende der Prognose getroffen. Das bereinigte Konzernergebnis auf Basis EBITDA erreicht 9,0 Mrd. Euro, das ist wegen positiver Einmaleffekte im Vorjahr niedriger als 2023 mit 9,4 Mrd. Euro. Das Energieunternehmen konnte aber trotz globaler Unsicherheiten die Ziele erreichen und investierte 7,5 Mrd. Euro in die Energiewende. Das bedeutet eine Steigerung von rund einer Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr 2023.
Eon hat die Investitionen in die Energiewende weiter ausgebaut und konzentriert sich dabei auf den Ausbau und die Digitalisierung der Netzinfrastruktur. Rund 5,8 Mrd. Euro flossen in die europäischen Netze. Weitere Mittel wurden in den Bereichen Energievertrieb und nachhaltige Lösungen investiert, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.
Beim Ausblick auf das Jahr 2025 erwartet Eon ein weiteres Wachstum mit einem bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 9,6 und 9,8 Mrd. Euro. Die Investitionen sollen weiter auf etwa 8,6 Mrd. Euro steigen, um den Umbau des Energiesystems zu beschleunigen. Bis 2028 wird ein bereinigtes Konzern-EBITDA von über 11,3 Mrd. Euro angestrebt.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende für 2024 auf 0,55 Euro je Aktie zu erhöhen, was einer Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entscheidung unterstreicht das Ziel, die Dividende jährlich um bis zu fünf Prozent zu steigern.
© IWR, 2026
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