Grüner Schub für Europas Strommix: Erneuerbare Energien dominieren Iberdrolas Stromproduktion von Januar bis September 2025 mit 86 Prozent
Bilbao (Spanien) – Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat von Januar bis September 2025 weltweit 96,047 Milliarden kWh (96.047 GWh) Strom erzeugt – davon stammen 86 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Damit setzt das Unternehmen seinen konsequenten Kurs in Richtung nachhaltiger Energiegewinnung fort. Auch bei der installierten Leistung liegt der Anteil erneuerbarer Energien mit 84 Prozent auf einem hohen Niveau.
Besonders deutlich wuchs die Offshore-Windkraft mit einem Plus von 33 Prozent, angetrieben durch Projekte in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den USA. Die Solarenergie verzeichnete sogar einen Zuwachs von 41 Prozent. Von der installierten Gesamtleistung in Höhe von 57.453 Megawatt entfallen über 40 Prozent auf Onshore- und Offshore-Windkraft, 22 Prozent auf Wasserkraft und 15 Prozent auf Solarenergie. Die Batteriekapazität wuchs um 154 Prozent auf 503 MW.
Die Produktion stieg insgesamt in mehreren Märkten: In Spanien um 5 Prozent, in Brasilien um 3 Prozent und im Bereich Iberdrola Energía Internacional um 15 Prozent. Im Vereinigten Königreich legte die Erzeugung im dritten Quartal um 9 Prozent zu.
Parallel zur gestiegenen Produktion hat Iberdrola in den ersten neun Monaten des Jahres weltweit 188,753 Mrd. kWh (188.753 GWh) Strom verteilt - ein Plus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Haupttreiber war das Vereinigte Königreich mit einem Anstieg von 43 Prozent, unter anderem durch die Übernahme von Electricity North West. In Spanien lag der Zuwachs bei 3 Prozent.
„Diese gute Bilanz in der Stromverteilung ist das Ergebnis einer gestiegenen Nachfrage und zunehmender Elektrifizierung“, teilte das Unternehmen der spanischen Börsenaufsicht CNMV mit.
Auch der CO2-Fußabdruck des Konzerns verbesserte sich weiter: Der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum 63 auf 57 Gramm.
© IWR, 2026
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