AKW-Forschung: Defektstäbe aus Atomkrafwerk Brunsbüttel erfolgreich abtransportiert
Brunsbüttel - Die 13 defekten Brennstäbe, die sich noch im Kernkraftwerk Brunsbüttel befunden hatten, sind wie geplant im Forschungsinstitut Studsvik Nuclear AB in Schweden eingetroffen. Die defekten Brennstäbe wurden im Laufe der vergangenen drei Wochen im Rahmen von drei LKW-Transporten über Dänemark nach Schweden transportiert. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde heute (21. Februar 2018) in Kiel mit.
An den 13 Brennstäben waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Verlaufe des vor über 40 Jahren aufgenommenen Reaktorbetriebs des Kernkraftwerks Brunsbüttel Beschädigungen aufgetreten. Die Betreibergesellschaft erwartet von dem Forschungsvorhaben Erkenntnisse für die Anforderungen an die Zwischenlagerung von Defektstäben insbesondere im Hinblick auf die Langzeitsicherheit. Diese Erkenntnisse könnten dann auch anderen Betreibergesellschaften zugutekommen.
© IWR, 2026
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