1,6 GW Windparkleistung: Vattenfall und BASF beauftragen Hafram für Offshore Windparks Nordlicht1 und 2
Stockholm - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall und der Chemieriese BASF investieren gemeinsam in die riesigen Offshore Windparks Nordlicht1 und 2 in der Nordsee. Beide Unternehmen haben jetzt das norwegische Unternehmen Havfram mit Transport- und Installationsdienstleistungen beauftragt.
Im Kern geht es um die Bereitstellung eines seiner hochmodernen, emissionsarmen Windturbinen-Installationsschiffe von Havfram. Die neuen, noch im Bau befindlichen Errichterschiffe, zeichnen sich durch besondere Effizienz aus und unterstützen Vattenfall in dem Bestreben, die CO2-Emissionen bereits beim Bau von Windparks zu minimieren.
Tobias Stäb, Director bei der BASF Renewable Energy GmbH, fügt hinzu:
"Mit der Unterzeichnung dieses Vertrags kommen wir der Realisierung der Nordlicht-Projekte einen Schritt näher. Die Nordlicht-Windparks spielen eine wichtige Rolle bei der Transformation von BASF in Richtung Klimaneutralität. Die Windparks werden unsere europäischen Chemiestandorte mit erneuerbarer Energie versorgen und es BASF letztendlich ermöglichen, die Produktion von chemischen Produkten mit einem geringen CO2-Fußabdruck auszubauen."
Die Nordlicht-Windparks liegen rund 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der Nordsee. Mit einer Leistung von zusammen 1.610 MW (1,6 GW) können ihre 112 Anlagen pro Jahr eine Strommenge produzieren, die rechnerisch dem Jahresbedarf von rund 1,6 Millionen deutscher Haushalte entspricht. Vorbehaltlich der endgültigen Investitionsentscheidung, die für 2025 erwartet wird, soll der Bau der Windparks im Jahr 2026 beginnen. 2028 sollen sie ihren Betrieb aufnehmen.
© IWR, 2026
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