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Lego-Konzern setzt auf Offshore-Windenergie

Fredericia, Dänemark – Der dänische Energiekonzern Dong Energy verkauft große Teile eines geplanten britischen Offshore-Windprojektes. Käufer ist unter anderem die Kirkbi A/S aus Dänemark, der Hauptanteilseigner des Spielwaren-Konzerns Lego.

Dong Energy hat einen Vertrag unterzeichnet, mit welchem das Unternehmen 50 Prozent des 258 Megawatt (MW) starken Offshore-Windpark-Projektes Burbo Bank Extension in der Irischen See verkauft. Erwerber sind der dänische Pensionsfonds PKA und die Kirkbi A/S, hinter der der Enkel des Lego-Gründers Ole Kirk Christiansen steckt.

32 Großturbinen von MHI Vestas Offshore Wind

Die beiden Offshore-Investoren werden jeweils eine Beteiligungsquote von 25 Prozent an Burbo Bank Extension halten. Gebaut wird der Offshore-Windpark vor der Westküste Englands bei Liverpool von Dong Energy. Insgesamt werden 32 Turbinen der 8-Megawatt-Klasse von MHI Vestas Offshore errichtet.

Lego-Mutter und Pensionsfonds investieren 660 Mio. britische Pfund

Die Offshore-Bauarbeiten sollen im Frühjahr dieses Jahres beginnen. Das Projekt soll voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2017 vollständig in Betrieb genommen werden. Der Verkaufspreis an die Investoren beläuft sich auf etwa 660 Mio. britische Pfund (umgerechnet etwa 845 Mio. Euro), die in dem Zeitraum 2016 bis 2017 gezahlt werden müssen. Der See-Windpark soll pro Jahr etwa so viel Strom erzeugen, wie rund 230.000 Haushalte verbrauchen.

© IWR, 2016

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12.02.2016

 



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