Offshore Windenergie international: Deutschland und Belgien prüfen hybride Offshore-Kooperationsprojekte
Berlin - Die Nutzung der Offshore Windenergie in der Nordsee soll grenzüberschreitend und möglichst effizient erschlossen werden. Die künftige Kooperation zwischen Deutschland und Belgien soll zum Ausbau eines vermaschten Offshore-Netzes in der Nordsee beitragen. Die Ministerien erwarten von den zuständigen Übertragungsnetzbetreibern, Optionen für ein solches regionales Netzprojekt zu prüfen, gegebenenfalls weitere Parteien einzubeziehen und den Energieministern bis zum nächsten Nordseegipfel im Juni 2025 Bericht zu erstatten.
Deutschland und Belgien haben sich ehrgeizige Ziele für den Offshore-Windenergie-Ausbau gesetzt. Belgien will bis 2030 eine Offshore-Windkapazität von 6 GW (6.000 MW) und bis 2040 von 8 GW errichten, während Deutschland bis 2030 mindestens 30 GW Offshore-Windkapazität und 70 GW bis 2045 realisieren will.
Durch enge Zusammenarbeit können Belgien und Deutschland Innovationen und Fortschritte im Bereich der Erneuerbaren Energien vorantreiben, die Kosten der Energiewende so niedrig wie möglich halten und starke und sichere industrielle Wertschöpfungsketten fördern, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit.
© IWR, 2026
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