Moldau treibt Energiewende voran: Moldau zieht mit erster Ausschreibung für Erneuerbare Energien Rekordinvestitionen an
Chisinau - Die Republik Moldau hat mit ihrer ersten Ausschreibung für Erneuerbare Energien Investitionen in Höhe von 190 Millionen Euro eingeworben. Das Ergebnis unterstreicht nach Angaben der Invest-Moldova-Agency das wachsende Interesse internationaler Kapitalgeber an Südosteuropa – und Moldaus Bemühungen, sich energiepolitisch vom Osten zu lösen.
Im Jahr 2024 verdoppelte Moldau die installierte Leistung an erneuerbaren Energien (Solar-, Wind-, Wasser- und Biogasquellen) auf fast 580 MW. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch lag im vergangenen Jahr bei über 16 Prozent. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.
Mit der neuen Auktion sollen 165 MW an Kapazitäten für saubere Energie hinzukommen. Davon entfallen 60 MW auf die Windkraft und 105 MW auf Photovoltaikanlagen. Die bezuschlagten Projekte erhalten garantierte, feste Tarife über eine Laufzeit von 15 Jahren.
"Wir sind wirklich ermutigt durch das außerordentliche Interesse der Investoren - über 40 Projekte, die für unsere erste öffentliche Ausschreibung eingereicht wurden, sind ein klares Zeichen dafür, dass Moldau ein attraktiver Markt für erneuerbare Energien wird. Diese hohe Beteiligung zeigt, dass die Wirtschaft Vertrauen in unseren Kurs und in das Engagement des Staates für Transparenz, Berechenbarkeit und fairen Wettbewerb hat. Es ist ein vielversprechender Anfang und ein starker Impuls für unsere Energiewende", sagte Dorin Junghietu, Energieminister der Republik Moldau.
Im April 2025 erreichte die Republik Moldau einen Rekord: 36 Prozent des Stromverbrauchs des Landes stammten aus erneuerbaren Quellen. Dieser Fortschritt bringt die Republik Moldau ihrem nationalen Ziel noch näher - 30 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien bis 2030, wie im integrierten nationalen Energie- und Klimaplan vorgesehen.
© IWR, 2026
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