Gemeinsam geht's besser: Nordsee Offshore-Windparks mit Notstromkabel verbunden
Stockholm - Mit einem neuen, acht Kilometer langen Kabel können sich die beiden Offshore-Windparks Horns Rev 2 und Horns Rev 3 gegenseitig mit Strom versorgen, wenn die Exportverbindung zum Land unterbrochen wird.
Die Eigentümer der beiden Offshore-Windparks, Ørsted und Vattenfall, haben gemeinsam in das 33-kV-Kabel investiert, um ihre Windparks in der Nordsee zusätzlich abzusichern. Damit helfen sich die beiden Betreiber gegenseitig aus. Ein Ausfall der Ofshore Windturbinen beeinträchtigt nicht nur die Stromversorgung der Kunden auf dem Festland, sondern auch die der Windkraftanlagen selbst. Um Schäden an den Windkraftanlagen durch Feuchtigkeit etc. zu vermeiden, müssen Offshore Windkraftanlagen immer mit Strom versorgt werden.
Durch das neue Kabel wird viel Dieselkraftstoff für den Betrieb der Notstromaggreagte für die Windkraftanlagen und die Servicebotte eingespart. Zudem kann die Erzeugung von Ökostrom nach den Wartungsarbeiten deutlich schneller wieder aufgenommen werden. Das im April 2019 fertiggestellte Kabel hat sich bereits bewährt, der Netzbetreiber Energinet das Exportkabel von Horns Rev 2 aufgrund von Wartungsarbeiten für vier Tage trennen musste. Während dieser Zeit wurde der Windpark mit Strom aus Horns Rev 3 versorgt.
© IWR, 2026
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04.07.2019




