Energiewende: KWK-Verband fordert Sektorkopplung und Wärmewende
Berlin – Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) widmete sich auf seinem Kongress 2017 der zukünftig notwendigen Rolle der KWK in der Energiepolitik. Über 100 Teilnehmer nahmen am diesjährigen B.KWK-Kongress teil.
„Die Energiewende muss künftig ganzheitlich gesehen werden“, fordert B.KWK-Präsident Berthold Müller-Urlau. Die Einführung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch, den Ausschluss der KWK von der Mieterstromförderung und die vorgesehene Abschaffung der vermiedenen Netznutzungsentgelte ab 2023 kritisiert Müller-Urlaub als „Hinterlassenschaft der alten Bundesregierung“.
Müller-Urlaub fordert eine Wärmewende, die Einführung einer nationalen CO2-Steuer neben dem Emissionshandel und die "Berücksichtigung der geborenen Rolle der flexiblen KWK als Koppelelement der Sektorenkopplung unter Nutzung des Gasnetzes und die Einleitung einer generellen Neustrukturierung des Energieversorgungssystems“.
© IWR, 2026
Arizona setzt auf 4-Stundenspeicher: EDP und Salt River Project nehmen 800-MWh-Batteriespeicher „Flatland“ in Arizona in Betrieb
Nel ASA setzt Schlussstrich unter Rechtsstreit: Nel ASA schließt Vergleich mit Iwatani und beendet US-Rechtsstreit
Scatec-Aktie unverändert: Scatec startet Aktienrückkauf für Mitarbeiter-Aktienprogramm
RWE kauft 38 Mio. eigene Aktien: RWE schließt Aktienrückkauf über 1,5 Milliarden Euro planmäßig ab
Cadeler-Aktie 2026 fast 40 Prozent im Plus: Cadeler startet Aktienrückkaufprogramm über 700.000 Euro
Das könnte Sie auch noch interessieren
Ausbau Windenergie in Deutschland
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Stellenangebot: Energieforen Leipzig GmbH sucht Projektmanager Digitalisierung & IT (all people)
16.11.2017



