Energiewende: KWK-Verband fordert Sektorkopplung und Wärmewende
Berlin – Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) widmete sich auf seinem Kongress 2017 der zukünftig notwendigen Rolle der KWK in der Energiepolitik. Über 100 Teilnehmer nahmen am diesjährigen B.KWK-Kongress teil.
„Die Energiewende muss künftig ganzheitlich gesehen werden“, fordert B.KWK-Präsident Berthold Müller-Urlau. Die Einführung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch, den Ausschluss der KWK von der Mieterstromförderung und die vorgesehene Abschaffung der vermiedenen Netznutzungsentgelte ab 2023 kritisiert Müller-Urlaub als „Hinterlassenschaft der alten Bundesregierung“.
Müller-Urlaub fordert eine Wärmewende, die Einführung einer nationalen CO2-Steuer neben dem Emissionshandel und die "Berücksichtigung der geborenen Rolle der flexiblen KWK als Koppelelement der Sektorenkopplung unter Nutzung des Gasnetzes und die Einleitung einer generellen Neustrukturierung des Energieversorgungssystems“.
© IWR, 2026
Siemens Gamesa Anlagen mit recycelbaren Rotorblättern: RWE errichtet erste Windturbine im größten dänischen Offshore-Windpark Thor
Statkraft erreicht Meilenstein in Großbritannien: Statkraft und Emsys VPP setzen mit 300-MW-Batteriespeicher „Thurrock“ auf Flexibilisierung
Vestas sichert sich Mega-Auftrag: Vestas erhält 1,38-GW-Offshore-Auftrag von RWE für britisches Offshore-Großprojekt Vanguard West - Aktienkurs steigt
Reform der Netzentgelte für Stromerzeuger: BDEW setzt auf Baukostenzuschüsse – BNetzA favorisiert dynamische Netzentgelte für Stromeinspeiser
Führungswechsel beim Bundesverband Erneuerbare Energie: Dr. Christine Falken-Großer wird neue BEE-Hauptgeschäftsführerin
Das könnte Sie auch noch interessieren
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
Ausbau Windenergie in Deutschland
Jobticker - Neuzugänge Energiejobs
16.11.2017



