Bau von RWE-Offshore Windpark im Plan: RWE installiert Umspannwerke für Offshore-Windpark Nordseecluster A
Essen - Der im Bau befindliche Offshore-Windpark Nordseecluster A ist im Zeitplan und kommt voran. Rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist sind jetzt zwei zentrale Umspannwerksplattformen erfolgreich installiert worden. Die sogenannten „Hochzeiten“ – der Aufbau der über 1.800 bzw. 2.500 Tonnen schweren Konverterplattformen auf ihren Fundamenten – wurden mit dem Schwerlastkranschiff „Gulliver“ von SCALDIS durchgeführt.
Die rund 40 Meter langen und 22 Meter hohen Anlagen wurden zuvor im französischen Saint-Nazaire von Chantiers de l’Atlantique gefertigt und anschließend über die Nordsee zum Installationsort transportiert.
Das Offshore-Windparkprojekt Nordseecluster A entsteht als gemeinsames Projekt von RWE (51 %) und Norges Bank Investment Management (49 %) und soll ab 2027 eine Leistung von 660 Megawatt bereitstellen. Zum Einsatz kommen 44 Offshore Windturbinen vom Typ Vestas V235-15.0, dem Flaggschiff von Vestas. Insgesamt umfasst das Nordseecluster eine geplante Leistung von 1,6 Gigawatt und soll rechnerisch etwa 1,6 Millionen Haushalte mit Strom versorgen.
Nach Abschluss der Fundamentarbeiten Ende 2025 laufen derzeit die Kabelarbeiten auf See. Im Sommer 2026 soll mit der Installation der 44 Windturbinen begonnen werden. Eine zweite Ausbaustufe (Nordseecluster B) mit weiteren 900 Megawatt ist ab 2029 geplant.
RWE betont, dass das Projekt planmäßig voranschreitet und einen wichtigen Beitrag zur Offshore-Windenergie in Europa leisten soll.
© IWR, 2026
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