Aus- und Weiterbildung: Deutsche Windtechnik startet mit Partnern erstmals Fortbildungsprüfung zur „Elektrofachkraft in der Industrie (IHK)“ auf Englisch
Bremen – Die Windbranche bietet umfassende Einsatzmöglichkeiten für qualifiziertes Fachpersonal. Auf Initiative der Deutschen Windtechnik wird es nun zum ersten Mal in Deutschland eine Fortbildungsprüfung zur „Elektrofachkraft in der Industrie (IHK)“ mit der Prüfungssprache Englisch geben.
An dem Pilotdurchgang, der heute (13.11.2023) in Bremen startet, werden acht Teilnehmer aus der Offshore-Einheit der Deutschen Windtechnik beteiligt sein. Mit der bestandenen Prüfung können die Absolventen der Maßnahme als Elektrofachkraft auf Windenergieanlagen arbeiten und auch Teams bei elektrischen Tätigkeiten führen.
Partner der Qualifizierungs-Maßnahme ist das Bremer Berufsförderungswerk Friedehorst, das den Unterricht zur Prüfungsvorbereitung durchführen wird. Die Bildungseinrichtung bereitet die Teilnehmenden dabei in rund elf Wochen auf die Prüfung vor, der Unterricht setzt sich dabei aus theoretischen und praktischen Anteilen zusammen.
Die Abschlussprüfung wird von der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven abgenommen. Durch die erstmalige Prüfungsabnahme in englischer Sprache soll es Mitarbeitenden der Offshore-Windenergie, deren Arbeitsalltag in Englisch stattfindet, ermöglicht werden, sich nachweislich auf dem Fachgebiet der Elektrotechnik zu qualifizieren.
Die Fortbildungsprüfung richtet sich in erster Linie an Personen mit einem technischen Berufsbildungsabschluss und einer zweijährigen Berufspraxis im Arbeitsgebiet der Elektrotechnik. Aber auch Personen ohne Abschluss, die Fertigkeiten und Kenntnisse auf dem Arbeitsgebiet der Elektrotechnik nachweisen, können nach Angaben der Deutschen Windtechnik die Abschlussprüfung ablegen.
Die Kosten für die Prüfungsvorbereitung der Mitarbeitenden der Deutschen Windtechnik wird fast vollständig von dem Unternehmen getragen. Darüber hinaus wird die Unterkunft gestellt und es wird darauf geachtet, dass Arbeit und Unterricht gut koordiniert werden können. Grundsätzlich ist die Prüfung der Handelskammer Bremen nach Angaben der Deutschen Windtechnik aber auch für andere interessierte und entsprechend vorab qualifizierte Personen offen. Bei Erfolg des Pilotdurchganges ist angedacht, die Maßnahme jährlich stattfinden zu lassen.
„Diese Investition trägt nicht nur dazu bei, unsere bestehenden Fachkräfte nachhaltig weiter zu qualifizieren. Wir hoffen auch, durch das Angebot der Prüfung in englischer Sprache neues Fachpersonal anzuziehen“, kommentiert Hanna Dudda, Projektmanagerin bei der Deutschen Windtechnik den Start der Maßnahme. „Mit diesem Bildungsangebot qualifizieren wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in relevanten Zukunftsthemen, fördern Beschäftigung und öffnen dem Fachkräftenachwuchs Türen für ihre weitere berufliche Entwicklung“, ergänzt Michael Zeimet, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung bei der Handelskammer Bremen.
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