16. HOW-Konferenz: Status quo und Perpsektiven der Offshore-Windenergie in Hamburg
Hamburg – In diesem Jahr findet die 16. Hamburg Offshore Wind Conference (HOW) am 02. und 03. April 2019 in einem angespannten Marktumfeld statt. Während in dem Ende November 2018 verabschiedeten Energiesammelgesetz die geplanten Sonderausschreibungen für Solar- und Windenergie an Land aufgenommen wurden, fehlt der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigte und von der Branche angemahnte Sonderbeitrag Offshore-Windenergie.
„In Folge der niedrigen Ausschreibungsergebnisse wäre eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Offshore-Windenergie im gerade verabschiedeten Energiesammelgesetz dringend notwendig gewesen. Weil sich die Große Koalition zur Offshore-Windenergie im Koalitionsvertrag bekannt hat, muss dies 2019 dringend nachgeholt und Investitionssicherheit für die Branche hergestellt werden“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die auch an der Auftaktdiskussion der HOW teilnehmen wird.
Neben der aktuellen politischen Lage der Offshore-Windenergie in Deutschland und den Meilensteinen der deutschen Offshore-Geschichte geht es auf der Konferenz u.a. um Themen wie Herausforderungen der Betriebsphase von Offshore-Windenergieanlagen, neue Konzepte bei schwimmenden Windenergieanlagen oder Vor- und Nachteile von Ausschreibungssystemen. Neuartige Geschäftsideen können Unternehmen im erstmals auf der HOW ausgetragenen “Innovation Hub Offshore Wind“ präsentieren. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 2.000 Euro.
Veranstalter der Konferenz sind DNV GL und das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg.
© IWR, 2026
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16.01.2019



