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Statkraft verkauft Anteile an Offshore Windpark Dudgeon

Oslo - Der norwegische Energiekonzern Statkraft hatte erst gestern (18.12.2017) den Verkauf der Anteile an der britischen Sheringham Shoal Offshore Wind Farm bekannt gegeben. Heute folgt der Verkauf eines weiteren Offshore-Pakets.

Nach dem Verkauf der 40-Prozent Beteiligung an dem britischen Offshore Windpark Sheringham Shoal hat die norwegische Statkraft heute den Verkauf der Anteile am britischen Offshore Windpark Dudgeon bekannt gegeben. Damit ist der angekündigte Ausstiegsprozess aus der Offshore Windenergie für Statkraft offenbar beendet.

Statkraft-Beteiligung geht an chinesisches Staatsunternehmen

Der Dudgeon Offshore Windpark liegt auf der Höhe von Norfolk in Großbritannien. Statkraft ist ein Partner mit einer Beiteiligung von 30 Prozent in dem Projekt seit 2012. Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam von Masdar (35 Prozent) und Staoil (35 Prozent). Betrieben wird der Offshore Windpark von Statoil. Käufer des 30 Prozent-Paketes von Statkraft ist ein Konsortium unter der Führung von China Resources (Holdings) Company Ltd. einem staatlich-chinesischen Mischkonzern. Der Kaufpreis beträgt 555 Millionen britische Pfund.

Statkraft konzentriert sich auf Onshore-Windenergie und andere erneuerbare Energien

Die Beendigung der Offshore Windenergie-Aktivitäten von Statkraft stellt keine Abkehr von den erneuerbaren Energien dar, sondern eine Neuausrichtung auf andere regenerative Energiequellen. Aufgrund der schwachen Finanzkennzahlen des Unternehmens und des hohen Kapitalbedarfs für Offshore Windprojekte hatte das Unternehmen entschieden, nicht mehr in die Offshore Windenergie zu investieren. Stattdessen werden Projekte im Bereich Onshore-Windenergie, Wasserkraft. Solarenergie, Fernwärme und andere neue Technologien realisiert.

19.12.2017