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PNE Wind meldet Offshore-Erfolge im ersten Quartal

Cuxhaven – Der norddeutsche Windpark-Projektierer PNE Wind hat insbesondere im Bereich Offshore-Windenergie im ersten Quartal 2017 Erfolge erzielt. Umsatz und Betriebsergebnis sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Im Offshore-Sektor hat PNE Wind im ersten Quartal das Projekt "Atlantis I" an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall verkauft. Zudem erhielt der von PNE Wind entwickelte Offshore-Windpark "Gode Wind 3" als einer von nur vier Offshore-Windparks bei der ersten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See einen Zuschlag.

Umsatz fast verdoppelt - Ebit steigt leicht

Insgesamt erzielte die PNE Wind Gruppe in den ersten drei Monaten 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 20,4 Mio. Euro (Q1 2016: 11,9 Mio. Euro) und eine Gesamtleistung von 24,6 Mio. Euro (Q1 2016: 21,1 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (Ebit) fiel mit 0,3 Mio. Euro etwas besser aus als im Jahr zuvor (Q1 2016: 0,2 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie von in Höhe von -0,03 Euro liegt ebenfalls über dem Wert für das Vorjahr (Q1 2016: -0,05 Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 55,1 Prozent Prozent verfügt PNE Wind nach eigener Darstellung über eine solide finanzielle Basis.

CEO Lesser: PNE Wind will umfangreiche Investitionen tätigen

Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE Wind AG, freut sich über den Erfolg beim Ausschreibungsverfahren im Offshore-Bereich. Dieser belege die hohe Qualität der Projekte und zeige, dass das international aufgestellte Unternehmen von den Erfahrungen in anderen Ländern sammeln profitieren konnt. Lesser weiter: „PNE Wind ist positiv in das Jahr 2017 gestartet, welches wir als ein Übergangsjahr bewerten. Wir wollen in den kommenden Monaten umfangreiche Investitionen tätigen, um den Grundstein für eine nachhaltig positive Entwicklung zu legen.“

PNE Wind baut Windparks mit 91 MW Leistung – Ebit-Prognose bestätigt

Im Onshore-Bereich baut PNE Wind Windparks mit 91 Megawatt (MW) Nennleistung. In Deutschland befinden sich davon zum Ende des ersten Quartals bereits Windparks an Land mit 59 MW Nennleistung in Bau. In Frankreich werden Windparks mit rund 32 MW für den international renommierten Investor John Laing Investments errichtet. Dazu Markus Lesser: „Neben den geplanten Investitionen in die Erweiterung unseres Geschäftsmodells arbeiten wir momentan intensiv an einer Senkung der Projektkosten. Die ersten Gespräche unter anderem mit Herstellern von Windenergieanlagen verlaufen vielversprechend. Wir erwarten in diesem Punkt Fortschritte und sehen unsere Unternehmensgruppe insgesamt positiv aufgestellt. Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Konzern-EBIT-Prognose für 2017 von 0 bis 15 Mio. Euro.“

Aufbau eines europäischen Windparkportfolios mit 200 MW – Aktie legt zu

Die Unternehmensführung plant bis 2019/2020 den Aufbau eines europäischen Windparkportfolios mit einer Nennleistung von über 200 MW. Neben einem verstärkten Eigenbetrieb strebt PNE Wind zudem eine Ausweitung des Dienstleistungsangebots an. Mit einem hohen Liquiditätsbestand von 146,8 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals stünden dem Management ausreichend Mittel zur Finanzierung dieser Maßnahmen zur Verfügung, heißt es.

Die Aktie von PNE Wind legt im Börsenhandel am Mittwoch nach der Veröffentlichung der zahln bislang um 2,7 Prozent auf 2,74 Euro zu (Stand 12:09, Börse Stuttgart).

© IWR, 2017

10.05.2017

 



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