Novaflex BladeUp: BASF steigert Ertrag von Energiekontor-Windkraftanlagen
Ludwigshafen - Der Windprojektierer Energiekontor, BASF und die Omega-Tools GmbH kooperieren, um Windkraftanlagen sukzessive mit Novaflex BladeUp auszustatten und somit effizienter zu machen. Der funktionale Film sorgt mit seinen mikroskopisch feinen Linienstrukturen für einen spürbaren Mehrertrag der Windkraftanlagen, teilten die Unternehmen mit.
Die sogenannten Riblets reduzieren das Entstehen ungünstiger Luftverwirbelungen an der Oberfläche der Rotorblätter, so dass ein größerer Anteil des Winds für die Stromerzeugung genutzt werden kann. In einer seit rund einem Jahr laufenden Messkampagne wurde eine Steigerung des Stromertrags um bis zu drei Prozent ermittelt; für diesen Nachweis wurde BASF Novaflex BladeUp auf einer 1,3 Megawatt-Turbine des Typs SWT 1.300 (ehemals AN Bonus) im niedersächsischen Ilsede angebracht.
Für die fachgerechte Anbringung der Filme hat BASF eng mit der Windsparte der Omega-Tools GmbH zusammengearbeitet. „Die nachträgliche Aufbringung des funktionalen Films auf bestehende Windkraftanlagen ist ohne langen Stillstand der Anlage machbar und für jedes Modell realisierbar“, sagt Olaf Dostalek, Geschäftsführer von Omega-Tools GmbH, der mit seinem Unternehmen europaweit die Anbringung von Novaflex BladeUp auf den Anlagen von Energiekontor AG übernimmt und als Ansprech- und Vertriebspartner für diese Technologie im Markt fungiert.
BASF ist ebenfalls an einer Ausweitung von Novaflex BladeUp auf Turbinen und Rotorblätter anderer Hersteller und anderer Leistungsklassen interessiert. „Auch eine Integration in die Fertigungsprozesse der Rotorblatthersteller ist denkbar, so dass neue Windkraftanlagen direkt einen höheren Stromertrag generieren können“, sagt Jörg Lenz, Leiter der Geschäftseinheit Beyond Paint Solutions bei BASF.
© IWR, 2025
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