Neue Präsidentin: Bärbel Heidebroek übernimmt Führung des BWE von Hermann Albers
Berlin - Die Delegiertenversammlung des Bundesverbandes Windenenergie (BWE) hat Bärbel Heidebroek mit 97 Prozent der Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt. Sie folgt in der Funktion auf Hermann Albers, der nach fast 20 Jahren als BWE-Präsident nicht erneut zur Wahl antrat.
Heidebroek ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Landwind-Gruppe im niedersächsischen Gevensleben. Die studierte Agrarwissenschaftlerin ist seit drei Jahren Vorsitzende des Landesverbands Erneuerbare Energien Niedersachsen Bremen. Zudem war sie seit vier Jahren Vizepräsidentin des BWE.
Heidebroek bedankte sich bei Hermann Albers für dessen Arbeit. Er habe das Profil des BWE als kompetenter und fairer Partner für Mitglieder, Politik und Öffentlichkeit entscheidend geprägt und den BWE zum Motor der Zusammenarbeit innerhalb der Erneuerbaren Verbände aufgestellt, so Heidebroek.
Für ihre erste Amtszeit hat sich Heidebroek das Ziel gesetzt, die erneuerbaren Energien in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Für ein vollständig auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem braucht es aus Sicht der neuen Präsidentin ein anderes Denken. Dabei sollte es nicht darum gehen, nur eine fossile Energie durch eine erneuerbare Energie zu ersetzen, sondern vielmehr in Richtung einer Synchronisierung von Erzeugung und Verbrauch gedacht werden. „Windenergie ist der große Leistungsträger im Energiesystem der Zukunft. Es kommt jedoch auf das Zusammenspiel aller erneuerbaren Energien an“, so Heidebroek.
Bei den weiteren Wahlen wurden Ralf Hendricks, Milan Nitzschke, Dr. Nadine Kanu und Björn Spiegel als Vizepräsident*innen und Joachim Wierlemann, Lars Rotzsche, Karl-Albert Brandt und Ciro Capricano, Claas Arlt, Ralf Nietiet, Christian Andresen, Philipp Vohrer, Alexandra Pohl und Philipp von Tettau als Mitglieder des Gesamtvorstandes gewählt.
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