Kooperation: IRENA und IEA stärken Zusammenarbeit für globale Energiewende
Berlin – Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Internationale Energieagentur (IEA) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Beim Berliner Energiewende-Dialog (BETD) haben der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), Francesco La Camera, und der Exekutive Director der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, jetzt eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet.
Mit Blick auf die Herausforderungen der globalen Energiewende soll dadurch die bereits in der Vergangenheit bestehende Zusammenarbeit bei einzelnen Aktivitäten gestärkt und verbessert werden. Im Rahmen der Absichtserklärung zählen auf der Grundlage der Mandate und Arbeitsprogramme der Agenturen gemeinsame Aktivitäten wie der Austausch von Statistiken, die verstärkte Zusammenarbeit bei der Analyse von Politiken sowie die Organisation von gemeinsamen Veranstaltungen und Schulungen zu den spezifischen Bereichen der Zusammenarbeit
„Die globale Dynamik der Energiewende nimmt zu, muss jedoch noch weiter beschleunigt werden, um die globalen Ziele zu erreichen. Eine stärkere internationale Zusammenarbeit im Energiesektor kann dazu beitragen“, so IRENA-Generaldirektor Francesco La Camera. „Die Welt braucht dringend Maßnahmen, um die derzeitigen nicht nachhaltigen Trends umzukehren: Die globalen CO2-Emissionen steigen, während Fortschritte bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz nicht schnell genug sind. Mit dieser Vereinbarung können wir unsere jeweiligen Stärken kombinieren, um diese Herausforderung zu meistern“, ergänzt IEA Executive Direktor Faith Birol.
© IWR, 2026
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10.04.2019



