Planfeststellungsbeschluss liegt vor: Bau von Elbquerung für Netzausbauprojekt SuedLink kann starten
Bayreuth - Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat von der Bundesnetzagentur (BNetzA) den Planfeststellungsbeschluss für die Elbquerung von SuedLink erhalten. Damit ist eines der größten Sonderbauwerke des Netzausbauvorhabens genehmigt.
Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die termingerechte Fertigstellung von SuedLink. Den offiziellen Baustart in Anwesenheit von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck sowie den Landesministern Tobias Goldschmidt und Christian Meyer hat Tennet nun auf den 11. September 2023 terminiert.
Zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen wird SuedLink auf rund fünf Kilometern die Elbe mittels eines Tunnelbauwerks passieren. Im weiteren Verlauf werden sechs 525-kV-Gleichstromkabel eingezogen und an die SuedLink-Erdkabel auf beiden Seiten der Elbe angeschlossen. Die Bauzeit wird voraussichtlich viereinhalb Jahre in Anspruch nehmen. Die bauvorbereitenden Maßnahmen am Schachtstandort in Schleswig-Holstein hatte Tennet bereits im Juni 2023 abgeschlossen.
Mit einer Länge von rund 700 Kilometern und einer Investitionssumme von 10 Mrd. Euro ist SuedLink ein zentrales Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Das Vorhaben befindet sich in allen Abschnitten im Planfeststellungsverfahren, in dem der finale Leitungsverlauf festgelegt wird. Tennet ist bei SuedLink für den nördlichen Trassenabschnitt und die Konverter in Schleswig-Holstein und Bayern zuständig. In den Zuständigkeitsbereich von Transnet BW fallen der südliche Trassenabschnitt und der Konverter in Baden-Württemberg.
© IWR, 2026
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16.08.2023



