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Zusammenlegung: Ørsted bündelt Offshore-Windparks unter neuem Namen

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Hamburg - Der Offshore-Spezialist Ørsted wird die Offshore-Windpark-Projekte Riffgrund West 1 (420 MW), Borkum Riffgrund West 2 (240 MW) und Northern Energy OWP West (240 MW) künftig unter dem gemeinsamen Projektnahmen Riffgrund 3 bündeln. Die Projekte Gode Wind 3 (110 MW) und Gode Wind 4 (132 MW) werden zu Gode Wind 3 zusammengeführt.

Die Verschmelzung der jeweiligen Projektgesellschaften ist nach Angaben von Ørsted bereits abgeschlossen. Beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wurde zudem auch die Zusammenlegung der jeweiligen Planfeststellungsverfahren beantragt. Die räumliche Nähe der Windparks erlaube es, so Ørsted, Borkum Riffgrund 3 und Gode Wind 3 als jeweils einen Windpark zu bauen und die benötigen Untersuchungen der Meeresumwelt für beide Projekte in jeweils einem Prozess durchzuführen.

Die finale Investitionsentscheidung für den Bau steht jedoch noch aus. Im Falle eines Baus wird der Netzanschluss für die Jahre 2023 (Gode Wind 3) und 2024 (Borkum Riffgrund 3) erwartet. Erstmals möchte Ørsted dabei im Fall von Borkum Riffgrund 3 gemeinsam mit TenneT ein neues Anschlusskonzept umsetzen, das die Anschlusskosten deutlich senken soll.

© IWR, 2020

12.09.2019