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Wind-Ausschreibung: Innogy erhält Zuschlag für Repowering-Projekt in Sachsen-Anhalt

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Essen - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat in dieser Woche (24.06.2020) die Ergebnisse der Juni-Ausschreibung veröffentlicht. Unter den bezuschlagten Windenergieprojekten befindet sich mit dem Windpark Krusemark in Sachsen-Anhalt auch ein Projekt von Innogy.

Bei dem Windpark mit einer Gesamtleistung von 16,5 Megawatt (MW) handelt es sich um ein Repowering-Projekt. Insgesamt 15 bestehende Windenergieanlagen werden abgebaut und durch fünf Anlagen der Nordex Group vom Typ N-131 mit einer Leistung von jeweils 3,3 MW ersetzt. Eine weitere sechste Anlage befindet sich noch im Genehmigungsverfahren. Der Start der Bauarbeiten ist für das Frühjahr 2021 geplant, die Inbetriebnahme ein Jahr später.

Katja Wünschel, Senior Vice President Renewables Operations Onshore & Solar der Innogy SE und designierte COO Wind Onshore & PV Europe & APAC von RWE Renewables zeigte sich kurz vor der Übertragung des Erneuerbaren-Energien-Geschäfts von Innogy an RWE erfreut über den Zuschlag. Das Repowering-Projekt stehe nicht nur für die rasante technische Entwicklung der Windenergie, sondern auch für ein weiteres vielversprechendes Projekt, das Innogy mit zu RWE bringe. Das Onshore-Windgeschäft ist Teil des Innogy Geschäftsbereichs Erneuerbare Energien von Innogy; der im Zuge des Eon-RWE-Deals an RWE übertragen wird. Die Übertragung soll bis Ende Juni wirksam werden.

Das internationale Onshore-Wind Bestandsportfolio von Innogy, das sich derzeit auf rd. 2.000 MW (2 Gigawatt) beläuft, wird stetig erweitert. Aktuell baut Innogy Onshore-Windparks in den USA, den Niederlanden, Polen und Deutschland. Hierzulande errichtet Innogy (51 Prozent) den Kooperationswindpark Jüchen (27 MW) gemeinsam mit der NEW Re (49 Prozent). Hier werden sechs Anlagen auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler errichtet, die Anlagen sollen im Frühjahr 2021 in Betrieb genommen werden.

© IWR, 2020

26.06.2020