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Technische Prüfungen: TÜV Rheinland und Siemens Gamesa intensivieren Zusammenarbeit im Bereich Offshore-Wind

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Köln - Die Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft TÜV Rheinland hat Anfang des Jahres mit Siemens Gamesa eine langfristige Zusammenarbeit über Prüfungen an Offshore-Windenergieanlagen in Nord- und Ostsee vereinbart.

TÜV Rheinland prüft im Zuge der Kooperation die Befahranlagen und Krane der Windenergieanlagen, die von Siemens Gamesa im Auftrag der Anlagenbetreiber gewartet werden. Dies betrifft neben Anlagen von Siemens Gamesa auch Windturbinen der Hersteller Adwen und Senvion. „Dank der Mehrfachbefugnisse unserer Offshore-Prüfer konnten wir Siemens Gamesa eine Paketlösung bei Befahranlagen- und Kranprüfung anbieten. Mit unseren mehrfach befugten Prüfern bieten wir Kunden eine Reihe von Vorteilen. Beispielsweise werden die Prüfungen so günstiger, da weniger Offshore-Personal nötig ist“, so Lars-Christian Mitzka, Teamleiter Offshore-Wind bei TÜV Rheinland.

Im Jahr 2021 hat der TÜV Rheinland bereits Befahranlagen in den Windparks „Borkum“ und „GlobalTech1“ geprüft. Da ab dem Jahr 2022 die vereinbarten TÜV-Dienstleistungen seitens Siemens Gamesa in einem größeren Umfang abgerufen werden sollen, wird der Prüfdienstleister seine Prüftätigkeit noch einmal deutlich ausweiten. „Wir passen uns als Dienstleister an die Bedürfnisse unserer Kunden an und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Siemens Gamesa“, betont Dr. Sebastian Rothe, Geschäftsfeldleiter Windenergie Deutschland bei TÜV Rheinland.

Neben der Kooperation im Offshore-Sektor unterstützt TÜV Rheinland Siemens Gamesa auch bei zahlreichen Onshore-Projekten.

© IWR, 2021

03.11.2021