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Finanzierung: Capcora begleitet 82 MW Onshore-Wind-Projektpipeline

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Frankfurt - Das auf Real Assets spezialisierte Beratungshaus Capcora aus Frankfurt hat für einen Projektentwickler aus Deutschland eine Zwischenfinanzierungslinie arrangiert. Die Zwischenfinanzierung wird dazu genutzt, das erforderliche Eigenkapital für die Entwicklung von drei Windprojekten in Deutschland mit insgesamt 34 Megawatt (MW) und zwei Windparks in Frankreich und Belgien mit jeweils 24 MW zu ersetzen. Die Mittel werden für ca. 3 Jahre mit Verlängerungsoption bereitgestellt. Die Finanzierungslinie für Projektentwicklungen wurde über eine eigens gegründete Holdinggesellschaft des Wind-Entwicklers aufgenommen.

Die Finanzierungsfazilität wurde in enger Koordination mit dem Fremdkapitalgeber entwickelt und folgt der Logik, dass über die Bündelung mehrerer Projekte die Risiken der Projektentwicklung, die üblicherweise schwer finanzierbar sind, reduziert werden. Dies wird erreicht durch eine Diversifizierung über verschiedene Windstandorte und Länder sowie über unterschiedliche Reifegrade der Projekte. Mit dem Erreichen von definierten Entwicklungsmeilensteinen kann der Finanzierungsrahmen nochmals erhöht werden. Zudem können Projekte während der vereinbarten Finanzierungslaufzeit ausgetauscht werden.

Eine derartige Finanzierungslösung ist einzigartig am Markt, da sie ausschließlich auf ein Portfolio bestehend aus Entwicklungsprojekten abstellt, so Capcora. Nachdem das Portfolio oder einzelne Projekte die Genehmigungsphase erreicht haben, kann die Linie zurückgeführt werden.

Der nicht genannte Projektentwickler zählt nach Angaben von Capcora mit einem Track Record von ca. 800 MW installierter Onshore Wind Leistung und über 360 Windenergieanlagen in Europa zu den größten Projektentwicklern in Deutschland.

© IWR, 2019

29.04.2019