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Auftrag: Siemens liefert Hochspannungs-Ausrüstung für 1.600 MW US-Offshore-Windpark

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Erlangen - Anfang 2020 Anfang hat ein Joint Venture der dänischen Unternehmen Bladt Industries und Semco Maritime von dem Endkunden Mayflower Wind - seinerseits ein Joint Venture zwischen Shell & EDP Renewables - den Zuschlag erhalten, die elektrische Serviceplattform des Offshore-Projekts Mayflower Wind LCC zu entwerfen und zu bauen.

Semco Maritime hat nun den Energiekonzern Siemens mit der Lieferung der elektrischen Hochspannungsausrüstung für die elektrische Serviceplattform (ESP) des Offshore-Projekts beauftragt. Die Order umfasst drei 275-kV-/265-MVAr-Kompensationsdrosselspulen, eine gasisolierte 72-kV-Schaltanlage (GIS), drei 275-kV-GIS, ein integriertes Condition-Monitoring-System sowie Schutz- und Steuersysteme (SCADA).

Der Standort des Offshore-Projektes Mayflower Wind befindet sich in gepachtetem Staatsgebiet circa 40 Kilometer südlich von Nantucket, Massachusetts, in den USA umgesetzt. Der Windpark wird über eine Rekordleistung von bis zu 1.600 Megawatt (MW) verfügen. Siemens wird Semco Maritime die Komponenten bis 2022 liefern.

Die Systemlösung wurde nach Angaben von Siemens gezielt so konzipiert, dass sich der Einsatz von Stahl in der Konstruktion reduziert. Die Plattform habe somit ressourcen- und kosteneffizienter gestaltet werden können, auch die Dimension und das Gewicht der Plattform konnten erheblich reduziert werden, so Siemens.

„Unser Offshore-Kompetenzzentrum in Dänemark hat bei der Entwicklung einer umfassenden, maßgeschneiderten Lösung für dieses spannende neue Projekt hervorragende Arbeit geleistet und dabei unser breit gefächertes Portfolio an Übertragungsprodukten optimal genutzt“, kommentiert Beatrix Natter, CEO der Transmission-Division bei Siemens Energy, den Auftrag.

© IWR, 2020

09.06.2020