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500 MW Windleistung: Französischer Offshore Windpark Fécamp erreicht weiteren Meilenstein

© Siemens Gamesa© Siemens Gamesa

Paris – Frankreich treibt den Ausbau der Windenergie im Offshore Sektor voran. Jetzt erreichte der französische Offshore-Windpark in Fécamp mit der Fertigstellung seines ersten Schwerkraftfundaments in der Hafenstadt Le Havre einen wichtigen Meilenstein. Unter der Führung von EDF Renouvelables, EIH S.à.rl (im Besitz der kanadischen Enbridge Inc.) und der CPP Investments sowie der Wpd AG entsteht mit Fécamp der erste Offshore Windpark in der Normandie, 13 km vor der Küste gelegen.

Der 500 MW-Offshore Windpark besteht aus insgesamt 71 Windturbinen vom Typ Siemens Gamesa und soll Ende 2023 in Betrieb gehen. Ab Anfang Sommer 2022 erfolgt der Transport und die Installation der Fundamente zu den Standorten auf See mit der Saipem 7000, einem der größten Schwerlastschiffe („Heavy Lift Vessel“) der Welt.

Das Offshore-Windpark-Konsortium Fécamp besteht aus drei Mitgliedern. Die EDF Renouvelables ist eine 100%ige Tochter des staatliche dominierten französischen Energieversorgers EDF. Die Enbridge Inc. ist eines der größten Infrastrukturunternehmen in Nordamerika und u.a. ein wichtiger Betreiber von Pipelines. Die CPP Investments (Canada Pension Plan Investment Board) ist ein kanadischer Pensionsfonds. Die Wpd AG entwickelt, finanziert, baut und betreibt Windparks (Land und Meer) und Photovoltaik-Solarparks. Das Unternehmen ist in 28 Ländern präsent und beschäftigt weltweit 3.200 Mitarbeiter.

Aktuell sind in Frankreich Offshore Windparks mit einer Leistung von rd. 4.000 MW in Planung oder im Bau.

© IWR, 2022

23.02.2022