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Iberdrola wählt Vestas Flaggschiff für Offshore-Windpark

© Iberdrola© Iberdrola

Berlin - Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat MHI Vestas zum bevorzugten Lieferanten des Ostsee-Offshore-Windparks Baltic Eagle ausgewählt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bau des zweiten deutschen Iberdrola-Offshore-Projektes erreicht.

Durch die Vereinbarung mit Iberdrola rückt die Realisierung des weltweit ersten Offshore-Windparks mit der neuen Vestas 9,5 MW-Windenergieanlage (WEA) näher. MHI Vestas-CEO Philippe Kavafyan zeigt sich sehr erfreut über den Deal.

Baltic Eagle zweiter Offshore-Park mit MHI-Vestas 9,5 MW WEA

Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat MHI Vestas als bevorzugten Lieferanten für das 476-Megawatt (MW)-Projekt Baltic Eagle ausgewählt. Der Vertrag wird bis zu 52 Einheiten der Offshore-Windenergieanlage V174-9,5 MW umfassen, der neu entwickelten Version der 9-MW-Plattform von MHI Vestas. Mit der jetzigen Entscheidung befindet sich das Projekt auf einem guten Weg, da auch alle anderen notwendigen Planungs- und Vergabeaktivitäten für Hauptkomponenten im Projektplan liegen, so Iberdrola.

MHI-Vestas CEO Philippe Kavafyan äußerte sich erfreut darüber, mit dem Baltic-Eagle-Projekt erstmals die Vestas V174-9,5 MW WEA zum Einsatz bringen zu können. „Dies ist eine hervorragende Gelegenheit für MHI Vestas, unsere Expertise in den deutschen Gewässern und insbesondere in der Ostsee zu vertiefen. Wir freuen uns darauf, den Auftrag mit Iberdrola zu bestätigen und zur Umsetzung zu bringen“, so Kavfyan. Eine ähnliche Vereinbarung wie für Baltic Eagle haben MHI Vestas und Iberdrola bereits für das 800 MW-US-Offshoreprojekt Vineyard Wind unterzeichnet.

Iberdrola geht davon aus, mit dem Projekt Baltic Eagle durch den Einsatz modernster Technologie wie der Vestas Großturbine zu einer deutlichen Senkung der Kosten für die Offshore-Windenergie beitragen zu können. Die Beziehung zu MHI-Vestas soll weiter ausgebaut werden.

Ostsee Offshore-Komplex mit 850 MW entsteht

Baltic Eagle ist das zweite große Offshore-Projekt des spanischen Unternehmens in Deutschland. Ende 2017 wurde in der Ostsee bereits der Offshore-Windpark Wikinger (350 MW) in Betrieb genommen. Zusammen mit Wikinger, Wikinger Süd und Baltic Eagle entsteht der größte Offshore-Windkomplex in der Ostsee, der dann eine installierte Gesamtleistung von 836 MW bei einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro haben wird. Nach Fertigstellung von Baltic Eagle wird der gesamte Offshore-Komplex in der Ostsee nach Angaben von Iberdrola ausreichend Strom produzieren können, um rein rechnerisch 45 Prozent des gesamten Verbrauchs des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit erneuerbarer Energie abzudecken. Betrieben werden soll der gesamte Offshore-Komplex über den Mukran Port auf Rügen. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz verlegt für den Landanschluss in Lubmin zwei neue Hochseekabel.

© IWR, 2019


12.02.2019

 



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