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Ørsted setzt noch stärker auf globale Offshore Windenergie

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Frederica - Das dänische Energieunternehmen Ørsted forciert den strategischen Umbau des Konzerns. Die Zukunft sieht das Unternehmen in der weltweiten Offshore Windenergie und dem Energiehandel.

Ørsted hat sich in nur wenigen Jahren zum führenden Anbieter in der Offshore-Windindustrie entwickelt. Dabei verfolgt das im globalen Aktienindex RENIXX gelistete Unternehmen einen ehrgeizigen Plan und zieht sich aus Aktivitäten außerhalb der Offshore Windenergie zurück.

Ørsted - mit Offshore Windenergie zum führenden globalen Anbieter

Ørsted investiert derzeit jährlich 15-20 Mrd. DKK (ca. 2 - 2,7 Mrd. Euro), wovon mehr als 85 Prozent auf die Offshore Windenergie entfallen, teilte das Unternehmen mit. Vor dem Hintergrund der strategischen Entwicklung von Ørsted zum globalen Marktführer im Bereich erneuerbarer Energien haben der Vorstand und die Geschäftsleitung von Ørsted eine strategische Überprüfung des Downstream-Geschäfts abgeschlossen. Das Ergebnis der Studie ist danach, dass auf Grund des technologischen Fortschritts der Verkauf von "grüner" Energie am Ende ausschließlich zu kommerziellen Preisen und Bedingungen führen wird. Der Zugang von Ørsted zum Vertrieb von Energielösungen für Unternehmen und Großhandelskunden, der auf Offshore-Windenergie-, Bioenergie-, Energiespeicher- und anderen erneuerbaren Energietechnologien beruht, wird daher eine noch strategischere Bedeutung erhalten, so Ørsted.

Dänisches Stromverteilungs- und Privatkundengeschäft von Ørsted wird verkauft

Ørsted sieht in dem Stromverteilungs- und Privatkundengeschäft keinen Geschäftsbereich, der das langfristige internationale Wachstum des Unternehmens im Bereich der erneuerbaren Energien unterstützt. Im Vergleich zu dem schnell wachsenden Zukunftsbereich wird die strategische und finanzielle Bedeutung des dänischen Energieverteilungs- und Privatkundengeschäfts abnehmen, so Ørsted. Das Ørsted Direktorium hat daher beschlossen, das Marktinteresse für diesen Geschäftsbereich auszuloten und zu bewerten. Eine Entscheidung wird voraussichtlich vor Ende des ersten Halbjahres 2019 fallen. Die Erlöse aus einem potentiellen Verkauf dient der Stärkung der Bilanzstruktur. Oberste Priorität haben die Beibehaltung der BBB +/Baa1-Bewertung, die Kontinuität der aktuellen Dividendenpolitik und die vollständigen wertschöpfenden Investitionen in erneuerbare Energien. Erst das dann noch vorhandene überschüssige Kapital soll an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

© IWR, 2018


26.06.2018

 




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